Stadtwerke Halver: Erste Ergebnisse der Kundenbefragung liegen vor

Geschäftsführer Michael Schmidt zeigt sich zufrieden mit den ersten Eckdaten der Kundenbefragung.

HALVER ▪ Energie- und Wasserversorger stehen nicht selten im Blickpunkt der Öffentlichkeit, wenn es um Preisanpassungen oder -erhöhungen geht. Glaubt man jedoch einer aktuellen Kundenbefragung, sind die Bürger gar nicht so unzufrieden mit den Versorgern. Beispiel Halveraner Stadtwerke: „Nach ersten Auswertungen schneiden wir ganz gut ab und liegen im oberen Drittel aller befragten Unternehmen“, machte Stadtwerke-Chef Michael Schmidt auf Anfrage unserer Zeitung deutlich. Und zeigte sich durchaus zufrieden damit.

Immerhin hatten sich mehr als 40 Energieversorger in ganz Nordrhein-Westfalen an einer Befragung ihrer Kunden beteiligt – in Halver war die Aktion, wie berichtet, Anfang des Jahres gestartet worden. Dabei galt es herauszufinden, wie zufrieden die Halveraner mit dem Wasserversorger sind, was es beim Service noch zu verbessern gilt oder wie sie das Preis-Leistungs-Verhältnis beurteilen. Über die Homepage der Stadtwerke wurden die Teilnehmer zur Umfrage weitergeleitet und konnten die Fragen direkt online beantworten.

Noch liegt Michael Schmidt zwar keine schriftliche Ausarbeitung der Ergebnisse vor, doch bei einem Treffen aller Verantwortlichen mit dem ausführenden Unternehmen wurden bereits erste Eckdaten offen gelegt. „Und danach belegen wir hinsichtlich der Kunden-Zufriedenheit wohl einen Platz im vorderen Drittel.“ Erfreulich für alle Unternehmen: An der NRW-weiten Befragung hätten überdurchschnittlich viele Bürger teilgenommen.

Doch bei aller Zufriedenheit weiß Schmidt, dass auch sein Unternehmen noch einige Hausaufgaben zu machen hat. So hat es nach seiner Aussage bei den Kunden vor allem Unsicherheiten hinsichtlich der Preisgestaltung gegeben. „Viele haben den Wasserpreis viel höher eingeschätzt, als er tatsächlich ist“, verwies Schmidt darauf, dass man über den Benzinpreis ständig informiert sei, weil er permanent wechsele, über den Wasserpreis jedoch nicht. „Da kommt die Rechnung eben einmal im Jahr.“ Wie dies in Zukunft möglicherweise transparenter und auch präsenter gestaltet werden könnte, darüber wird sich Schmidt mit seinem Team, aber auch dem Unternehmen, das die Ergebnisse auswertet, noch beschäftigen. „Sobald uns die schriftliche Auswertung vorliegt, wird es noch Gespräche geben.“ Jedoch möchte Schmidt die Kunden mit ständigen Preisbekanntgaben auch nicht überfrachten, denn Änderungen würden ohnehin öffentlich bekannt gegeben.

Besonders freut sich Schmidt über das gute Ergebnis beim Service. „Hier haben wir wohl ganz gut abgeschnitten und werden nach der Auswertung sehen, wo wir weiter ansetzen können.“ ▪ Kerstin Zacharias

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