Schießsport: 41. Halveraner Stadtmeisterschaften

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Erstmalig zeichnet der Schießsportclub in diesem Jahr nicht nur die Besten, sondern die drei Bestplatzierten mit einem Pokal aus.

Halver - Konzentrationsfähigkeit und Körperbeherrschung sind wichtig. Eine ruhige Hand und gutes Reaktionsvermögen ebenso. Ansonsten braucht es lediglich Wettkampfgeist, um an den 41. Halveraner Stadtmeisterschaften im Luftgewehr- und Luftpistolenschießen des Schießsportclubs teilzunehmen.

In enger Kooperation mit dem Stadtsportverband lädt der Club dazu ein, das Sportschießen auszuprobieren. Erste Durchgänge im Rennen um die Meisterschaft fanden am Donnerstag auf dem Schießstand der Ganztagsschule Halver – der Eingang befindet sich gegenüber den Umkleidekabinen – statt.

Am Samstag, 29. Oktober, dem letzten Wettkampftag, besteht von 11 bis 18 Uhr die Möglichkeit, einen sauberen Schuss abzugeben. Wie Uwe Dörder, Vorsitzender des Schießsportclubs, erläuterte, sind alle Halveraner – Aktive und Laien – zur Teilnahme an den Stadtmeisterschaften eingeladen. Das Mindestalter, um mitmachen zu können, beträgt zwölf Jahre.

In den Kategorien Luftpistole, Jugend (Zwölf- bis 18-Jährige), Damen, Schützen (18- bis 46-Jährige) und Altersklasse (ab 46-Jährige) ermittelt der Verein die besten Schützen. In allen Kategorien wird der Fairness halber zwischen aktiven und passiven Schützen unterschieden.

Anders als in den Vorjahren, als ausschließlich die Besten bei der Siegerehrung einen Pokal in Empfang nehmen durften, zeichnet der Schießsportclub diesmal erstmalig jeweils die drei Bestplatzierten mit Pokalen aus. Überdies gibt es Wanderpokale für die besten passiven Teilnehmer in beiden Disziplinen. „Wir haben einen Sponsor gefunden“, erklärte Uwe Dörder, der hofft, in diesem Jahr die Zahl von 67 Durchgängen 2015 bei den Stadtmeisterschaften toppen zu können.

32 Aktive und 60 Passive machten im vergangenen Jahr mit. Als Sponsor unterstützt Dietmar Sorge von der Continentale-Bezirksdirektion Sorge den Club. Nach den Erfolgen der deutschen Sportschützen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro hat Dörder ein verstärktes Interesse der Bevölkerung am Schießsport festgestellt. „Olympia hat dem Schießsport gut getan“, resümiert er. „Die Resonanz in der Bevölkerung ist größer geworden. Es gibt vermehrt Anfragen.“

Bis zu sechs Gewehrschützen und zwei Pistolenschützen können gleichzeitig auf der genormten Schießanlage des Clubs schießen. Sorgsam weist die Standaufsicht die Teilnehmer in die Handhabung der Waffe ein. „In jeder Gruppe, in der man schießt, kann man dreimal auf Wertung schießen“, erklärte Dörder. Pro Durchgang werden drei Euro für Kugeln, Scheiben und Auswertung fällig.

Auch nach den Stadtmeisterschaften sind Interessenten, die den Schießsport kennenlernen möchten, im Club willkommen: „Jeder ist zum Anschauen eingeladen.“ Die Jugend trainiert donnerstags ab 17 Uhr. Die Erwachsenen haben am gleichen Tag von 19.30 bis 22 Uhr ihre Trainingszeiten. 16 Jugendliche und 35 Erwachsene gehören dem Club an, der in verschiedenen Klassen an Kreis- und Landesmeisterschaften teilnimmt und stolz auf seine starke Jugendabteilung ist.

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