Das Schaf ist wohlauf

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Halver - Dem Tier geht’s gut. Der Fuß sei noch „ein bisschen dick“, und daher stehe es noch im Stall. Am Ende ist der Schaf-Einsatz der Halveraner Feuerwehr zu einem guten Ende gekommen.

Mit einem Dank an die Wehrleute wendet sich Thomas Krips, Wanderschäfer aus Meinerzhagen an die Öffentlichkeit. „Wir machen das seit Generationen“, sagt der Schäfer. Doch auf diese Weise ein Tier beinahe zu verlieren, sei weder ihm noch seinem Vater je passiert. 

Am Sonntag hatten die Einsatzkräfte des Löschzugs Oberbrügge das Schaf aus einem Dachsbau befreit, in den es rückwärts hineingerutscht und hilflos stecken geblieben war (der AA berichtete). 

Die Herde war bereits seit einigen Tagen im Bereich Sticht unterwegs gewesen. Wann das Tier verloren ging, ist kaum zu rekonstruieren. „Normalerweise bleiben die zusammen“, sagt Krips, der mit zwei Bordercollies über die Herde wacht. Und gerade zur Lammzeit habe man ein waches Auge auf die Tiere. 

Mit 600 Tieren mobil 

Davon sind es 600. Mit ihnen ist Krips unterwegs zu freien Flächen, auf denen die Schafe Futter finden. Dabei sind Schäfer, Schafe und Hunde hochmobil. Nach Halver, Wipperfürth und bis nach Wuppertal wandert man gemeinsam und versucht, die Routen mit möglichst wenig Straßenquerungen zu meistern. Wenn das doch nötig ist, wird der Verkehr kurz angehalten: „In zwei Minuten sind wir drüber.“

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