Nach der Badesaison

Herpine: Barrierefrei ins Becken - Bau in 2020 möglich

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Der Beckenrand wird abgebrochen, neu gebaut und dabei tiefer und nach innen verlegt.

Halver - Wenn die Badesaison 2020 in der Herpine beendet sein wird, geht’s im Becken erst richtig los. Stimmen die politischen Gremien in den kommenden Wochen zu, beginnt 2020 der barrierefreie Umbau des Waldfreibads.

Es geht um ein Gesamtvolumen von rund 650 000 Euro. Zehn Prozent dieser Gesamtsumme müssen von der Stadt Halver als Eigenanteil aufgebracht werden. Die 90-prozentige Förderung durch Bund und Land macht Umbau und Sanierung des ehrenamtlich betriebenen Bades erst möglich. Konkret vorgesehen sind die Schaffung eines barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen vom Haupteingang bis in das Becken und sowie die Sanierung des noch nicht sanierten Beckenbereichs. 

Um den Zugang zu schaffen, ist eine Geländemodellierung vom Parkplatzniveau bis zum Becken nötig, außerdem die Herstellung barrierefreier Wege und Rampenflächen. Weiter erforderlich ist die Absenkung des Beckenrandniveaus im Bezug auf die Oberkante des Wasserspiegels und die Errichtung einer barrierefreien Rampe vom Beckenrand in das Becken hinein als direkter Zugang für Menschen mit Behinderung auch mit einem Rollstuhl. Dafür muss einiges an Steinen und Erde bewegt werden.

Rot gezeichnet ist der neue Beckenrand.

 

Der Halveraner Architekt Stefan Czarkowski hat in seinen Plänen 930 Quadratmeter neue Wiesenfläche und 960 Quadratmeter neue Pflasterflächen eingezeichnet. Ein Großvorhaben wird auch die Sanierung des Beckens. Auf einer Länge von 182 Metern wird die Beckenwand neu errichtet, die weiter in die Beckenmitte rückt. Von der Gesamtfläche von jetzt 5156 Quadratmetern werden dadurch noch 4590 Quadratmeter verbleiben. 

Umsetzbar wird die überfällige Sanierung und der Zugang ins Bad auch für Menschen mit Behinderungen durch den „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2019“. Der Zuwendungsbescheid aus dem Regierungspräsidium Arnsberg ist datiert auf Mitte August dieses Jahres. Die politische Entscheidung steht am kommenden Dienstag an im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, danach zur Bestätigung im Hauptausschuss und schließlich am 2. Dezember im Rat.

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