Moderne Sportstätte 2020

Sanierung des Vereinsheims:Rückenwind für den TuS Ennepe?

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Für das Fußballcamp ist unter anderem das Vereinsheim wichtig.

Halver - Nach der Schaffung eines Dorfplatzes für Schwenke schiebt der TuS Ennepe bereits das nächste Projekt in die Röhre: die Sanierung des Vereinsheims auf der Friedrichshöhe.

„Die Modernisierung, Renovierung und Sanierung ist überfällig“, sagt Schatzmeister Bernd Eicker über die Anlage, die der TuS Ennepe in Eigenregie bewirtschaftet. Eine Riesenchance sieht der Verein nun im Programm „Moderne Sportstätte 2022“, über das das Land Nordrhein-Westfalen 300 Millionen Euro für derartige Vorhaben bereitstellt. 

Informationsveranstaltung in Kürze

Seit Jahresbeginn trage man sich mit diesen Überlegungen und sei in Kontakt mit dem Stadtsportverband. Auf Kreisebene habe bereits eine Informationsveranstaltung in Letmathe mit rund 300 Teilnehmern stattgefunden, in Halver stehe das in Kürze an. Auch die Stadt Halver stehe dem neuen Engagement positiv gegenüber. Ein städtischer Beitrag könne noch über die Änderungsliste in den abschließenden Haushalt der Stadt einfließen, hatte Bürgermeister Michael Brosch bei der Einbringung des Haushalts erläutert. Wie viel Geld vom Land nach Schwenke fließen würde, lässt sich noch nicht sagen. 

Förderungen zwischen 50 und 90 Prozent

Zwischen 50 und maximal 90 Prozent der förderfähigen Aufwendungen beträgt laut Ministerium die Zuwendung. Abrechenbar sind auch ehrenamtlich erbrachte Eigenleistungen. Wichtig wäre die Hilfe für den TuS Ennepe, weil er den Betrieb seiner Sportstätte aus eigenen Mitteln stemmt. Strom fürs Flutlicht, Warmwasser für die Duschen, Reinigungskosten und mehr werden an der Friedrichshöhe aus Vereinsmitteln aufgebracht. Dafür muss an den besucherstarken Tagen manche Bratwurst verkauft und so manche Cola getrunken werden. 

Nicht nur der Sport profitiert

Dass die Anlage funktioniert, davon profitiere aber nicht nur der Sport in Halver. Auch der gemischte Chor Germania Hohenplanken nutzt die Räume für den Probenbetrieb, für die Stadt fungieren sie als Wahllokal. Für rund 500 Mitglieder und Gäste ist der Sportplatz an Wochenenden bei gutem Wetter Anlaufstelle. „Wenn vormittags die Jugendmannschaften kicken und die Eltern Kaffee verkaufen, ist das ein tolles Bild“, freut sich Bernd Eicker. Zugleich sei die Anlage aber eben auch eine wirtschaftliche Herausforderung. Seit acht Jahren spielt der Verein auf Kunstrasen, den er zu weiten Teilen selbst finanziert hat. „So ein Platz hält aber nicht ewig“, sagt Eicker mit Blick in die Zukunft. Vielleicht wartet an dieser Stelle bereits das nächste Projekt.

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