Sanierung der Heerstraße wird fortgesetzt

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Die jeweiligen Baufelder entlang der Heerstraße werden jeweils voll gesperrt. Für „normale“ Verkehrteilnehmer werden die Baustellenampeln „Dauerrot“ zeigen. Lediglich Busse können dann noch passieren.

Oberbrügge - Der Winter ist vorbei, daher könne jetzt die Sanierung der Heerstraße „mit Vollgas“ vorangetrieben werden, macht Olaf Bühren vom Landesbetrieb Straßen. NRW darauf aufmerksam, dass es in zwei Wochen auf der Landesstraße 892 weitergehen wird.

Von Det Ruthmann

„Ab 31. März kommt es dann in dem Bereich zwischen der Einmündung Staklenberg und etwa des Hauses Heerstraße 74 zu abschnittsweisen Vollsperrungen“, so Bühren weiter.

Um die Behinderungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten seien die Baufelder – die dann voll gesperrt sein werden – zwischen 120 und 140 Meter lang. Gesichert würde solch ein Baufeld durch eine Lichtzeichenanlage, die auf „Dauerrot“ gestellt werde. Ein Warten vor der Ampel sei also zwecklos, diese schaltet nicht auf Grün. Lediglich die Linien- und Schulbusse verfügen über eine Fernbedienung und können sich die Ampelanlage auf „Freie Fahrt“ schalten.

Die Anwohner können sowohl von unten als auch von oben jeweils bis an das gesperrte Baufeld, das voraussichtlich wöchentlich weiter wandert, heran-, aber nicht durchfahren. Die abschnittsweise Vollsperrung, die Ende des Monats beginnt, dauere etwa bis Oktober dieses Jahres – dann sollte der zweite Bauabschnitt der Sanierung der Heerstraße abschlossen sein. Danach ist der obere Teil der L 892 zwischen der Einmündung des Dahlienwegs und dem Ortsausgang an der Reihe.

Nachdem die Arbeiten an den Versorgungsleitungen weitestgehend abgeschlossen sind, so Olaf Bühren, würden jetzt Kanalbauarbeiten für die Stadt und Ausschachtarbeiten auf dem Programm stehen. Die Fahrbahn würde, so der Sprecher von Straßen.NRW, bis zur obersten Schotterdecke wieder aufgebaut, um danach die Bordsteine zu setzen und die Gehwege zu bauen. Der Asphalt werde schließlich zum Schluss aufgebracht. Voraussichtlich werde es im Bereich des Haus-Rhade-Wegs, so fügte Bühren hinzu, zu Beginn des kommenden Monats weitergehen.

Olaf Bühren betont in diesem Zusammenhang, dass nicht nur der Busverkehr gewährleistet sein wird, sondern beispielweise auch die Müllabfuhr. Gleiches gelte ebenfalls für die Feuerwehr und den Rettungsdienst, die jederzeit die Häuser auch in den gesperrten Teilen erreichen könnten. Und sollte es doch einmal ein Problem geben, so können die Anlieger den Kontakt zu den Mitarbeitern der Baufirma suchen. „Aber die meisten stehen sowieso schon in Kontakt zur Firma“, weiß der Sprecher des Landesbetriebs, dass die Kommunikation recht gut funktioniert.

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