L892 wird saniert

Ausbau ist Chance für Radfahrer

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Die Heerstraße wird saniert. Das sind gute Nachrichten aus dem NRW-Verkehrsministerium. Und auch Radfahrer bleiben im Fokus.

Halver - Schlaglöcher adé – und das schon bald. Nach einer Mitteilung aus dem Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalen ist nun klar, dass die Heerstraße saniert und in das Landesstraßenerhaltungsprogramm aufgenommen wird. Das ist das Ergebnis einer Kleinen Anfrage vom SPD-Landtagsabgeordneten Gordan Dudas. 

„Die Landesstraße 892 ist in den vergangenen Jahren und insbesondere während der Vollsperrung der B229 stark in Mitleidenschaft gezogen worden“, sagt Dudas. Konkret teilte das Ministerium auf Anfrage von Gordan Dudas mit, dass beabsichtigt sei, insbesondere den Abschnitt der L892 zwischen den Einmündungen Oberherweg und Schmidtsiepen in diesem Jahr 2020 grundhaft zu sanieren. 

Die Maßnahme werde derzeit vorbereitet, das genaue Zeitfenster befinde sich noch in der Abstimmung. Zudem werde die Straßenmeisterei die Strecke mit geeigneten Maßnahmen in einem verkehrssicheren Zustand halten. Die Straßenmeisterei kümmert sich also auch um die zukünftige Beschaffenheit der Straße, um Bäume, Leitpfosten und Verkehrsschilder. „Wir halten die Straße in Schuss“, sagt Andreas Berg, Pressesprecher von Straßen.NRW.

Vorbereitungen laufen bereits

Und die Vorbereitungen für die Sanierung sieht man bereits. An der Heerstraße laufen derzeit Vermessungsarbeiten. Ein Lageplan für den Landesbetrieb Straßen.NRW wird erstellt, hieß es von den Mitarbeitern, die die Heerstraße derzeit vermessen, auf Nachfrage. „Das freut uns riesig“, sagt Bürgermeister Michael Brosch. Bereits als er in Hagen ein vielversprechendes Gespräch mit Straßen.NRW hatte, kam das Thema Heerstraße auf den Tisch. 

Der Absprachestand sei nun, dass der genannte Abschnitt grundhaft erneuert wird, sagt Michael Brosch. Die übrigen Streckenabschnitte bekommen eine Fahrbahndeckensanierung. „Die Fahrbahn ab der B54 bis hoch zur Karlshöhe wird komplett bearbeitet“, sagt Brosch. Da könne man sicher sein. Besonders freue es Gordan Dudas, dass die Vorschläge aus der Bevölkerung an die Politik nicht nur aufgegriffen wurden, sondern auch Erfolg hatten. Denn „angestoßen wurde die Sanierung der Heerstraße von zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung“, sagt der Landtagsabgeordnete. 

Ist ein Radweg möglich?

Mit dem Eintreffen des neuen Lageplans bei Straßen.NRW soll auch überlegt werden, ob es eine Möglichkeit für einen Radweg an der Heerstraße gibt. Das bestätigt Andreas Berg. „Es wird geprüft, ob ein Radweg überhaupt realisierbar ist“, sagt der Pressesprecher. Sowohl das Gelände als auch die Grenzen werden genau in den Blick genommen. Wie bereits berichtet, kann die Stadt Halver beim Radwegeausbau auf Rückenwind des Landesbetriebs hoffen. Weil die Verbindung parallel zur B229 läuft, würde der Landesbetrieb auch die Kosten für den Radwegeausbau übernehmen. 

Sollte eine Prüfung jetzt also ergeben, dass es möglich ist, geht es in die Planung. An Radfahrer denkt man auch im Dienstgebäude „Bauen und Wohnen“ an der Von-Vincke-Straße. Wie Peter Kaczor mitteilt, arbeite man grundsätzlich an Radwegen parallel zur B229, die die Bundesstraße begleiten, um Halver an die überörtlichen Radwegenetze der Nachbarkommunen anzuschließen.

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