L 528 wird ausgebessert

+
Das Tempolimit auf der Landesstraße 528 soll auch nach den Ausbesserungsarbeiten vorerst bestehen bleiben.

Halver - Seit Anfang Juli sorgt die Fahrt auf der Landesstraße 528 zwischen Kierspe und Halver für Frust bei vielen Autofahrern. Durch die heißen Sommertemperaturen hatte sich – auch aufgrund der hohen Belastung der Straße durch Schwerlastverkehr – Splitt im Bindemittel der Fahrbahnoberfläche gelöst.

Messungen vom Straßenbaubetrieb NRW hatten ergeben, dass die Landesstraße keine ausreichende Griffigkeit mehr besaß. Insbesondere bei Nässe hatte dies zu einer stark erhöhten Unfallgefahr auf einigen Bereich der L 528 geführt. Im Zuge dessen gilt seitdem auf etwa drei Kilometern Länge ein Tempolimit von 40 Stundenkilometern.

Im Rahmen der Gewährleistung

„Die ausführende Firma, die die L 528 saniert hat, führt nun die Ausbesserungsmaßnahmen der beschädigten Oberfläche durch. Dies ist durch einen Gewährleistungsanspruch unsererseits abgedeckt“, sagte Michael Overmeyer, Pressesprecher des Landesbetriebes Straßen.NRW auf Anfrage. Beginnen sollen die Arbeiten – laut Plan der Firma – am Donnerstag. Die Ausbesserungsarbeiten, die sich laut Overmeyer auf eine Streckenlänge von rund 2,5 Kilometern verteilen, sollten maximal einige Stunden in Anspruch nehmen. „Die zuständige Firma hat uns versichert, dass es keine größeren Behinderungen des Verkehrsflusses geben wird. Die Straßenarbeiten werden schnell über die Bühne gehen“, verspricht Michael Overmeyer.

Start der Maßnahme vom Wetter abhängig

Ob die Maßnahme allerdings tatsächlich, wie geplant, am Donnerstag durchgeführt werden kann, hängt vom Wetter ab. Sollte es nicht trocken sein, müssten die Arbeiten verschoben werden, erklärt Overmeyer.

Tempolimit bleibt bestehen

Die generelle Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 Stundenkilometern soll auch nach Abschluss der Ausbesserungsarbeiten für mindestens zwei Wochen bestehen bleiben. „Der Zustand der Straße nach den Arbeiten entspricht etwa dem, wie nach der frischen Komplettsanierung. Zuerst muss sich die Oberfläche verfestigen. Erst danach ist die notwendige Griffigkeit der Asphaltfläche wieder gegeben“, meint Overmeyer. Zudem werde die Fahrbahnoberfläche nach den anstehenden Arbeiten noch poliert, gesäubert und nach etwa einer Woche erneut auf ihren Zustand getestet, bevor über die Aufhebung der bestehenden Geschwindigkeitsbegrenzung entschieden wird.

Fahrbahnmarkierung fehlt weiterhin

Darüber hinaus fehlt auf diesem Teilstück der L 528 weiterhin die Fahrbahnmarkierung. Overmeyer: „Wann die Markierung aufgebracht werden kann, hängt vom Wetter ab.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare