Apfeltausch an der Heesfelder Mühle

Für 100 Kilogramm Äpfel gibt es 18 Flaschen Saft retour.

Halver -  Am kommenden Samstag ist es wieder soweit: Reife Äpfel und Birnen können von 9 bis 15 Uhr an der Heesfelder Mühle abgegeben werden. Dafür erhalten alle Spender Direktsaft aus Streuobst.

Die Kelterei Koch in Lage presst eigens für die Heesfelder Mühle und das Naturschutzzentrum Märkischer Kreis den Apfelsaft „Märkischer Garten“. Angenommen werden nur reife und fäulnisfreie Früchte, die aber als Fallobst gesammelt werden können.

Die Apfelsammlung ist eine Naturschutzaktion zur Erhaltung der heimischen Streuobstwiesen. Daher wird ein dauerhaft hoher Aufpreis für ungespritztes Obst von hochstämmigen Apfel- und Birnbäumen angerechnet: Für 100 Kilogramm Äpfel werden 18 Flaschen Saft getauscht. Wahlweise kann die halbe Liefermenge mit 18 Euro pro 100 Kilo ausbezahlt werden.

Die Früchte können in verschlossenen Säcken oder Körben zur Waage an die Mühle gebracht werden, oder bei größeren Mengen mit einem Wiegeschein der Raiffeisengenossenschaft – vorher das Leerwiegen des Anhängers nicht vergessen – in den bereitgestellten Container entleert werden. Einfahrt für alle Anlieferungen ist von der Hälverstraße vor Carthausen.

Der zweite Abgabe-Termin ist am 24. Oktober. An diesem Tag kommt zusätzlich ein Saftmobil zum Einsatz.

Wer aus seinen eigenen Äpfeln, Birnen oder Quitten direkt vor Ort Saft pressen lassen will, hat am zweiten Sammeltermin die Gelegenheit, den frisch hergestellten Saft in Bag-in-Box (Sack im Karton)-Zapfbehälter abfüllen zu lassen. Diese sind steril und werden mit dem pasteurisierten, heißen Saft in fünf oder zehn Liter große Behälter abgefüllt.

Der Saft im ungeöffneten Behälter ist zirka zwei Jahre lang haltbar. Einmal geöffnet hält sich der Saft noch zirka sechs Wochen. Die Kosten in der Übersicht:

Apfel- und Birnensaft: 5,50 Euro für fünf Liter. Behälter inklusive. Quittensaft: 6,50 Euro für fünf Liter. Behälter inklusive.

Die Kartonverpackung kann ist wieder verwendbar.

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