Das sagen Halvers Politiker zum Turbo-Wahlkampf

HALVER ▪ Turbo-Wahlkampf: Der Landtag hat sich überraschend aufgelöst und sorgt damit nicht nur bei den Kommunen für reichlich Stress (wir berichteten). Auch die Halveraner Politiker müssen nun aktiv werden, um ihre Parteien zu unterstützen. Der Allgemeine Anzeiger hat bei den Fraktionsvorsitzenden nachgefragt, wie weit sie mit den Vorbereitungen für den spontanen Wahlkampf sind.

„Wir sind auf jeden Fall in einer richtig guten Stimmung“, sagt Michael Brosch (SPD). Die Halveraner Sozialdemokraten seien auch kurzfristig in der Lage, beim Werben um die Gunst der Wähler stark vertreten zu sein. Mit Gordan Dudas hätte man ohnehin einen Kandidaten, der auch außerhalb des Wahlkampfs präsent sei. Das sei nicht selbstverständlich und daher unterstützenswert. Dennoch räumt Michael Brosch ein, dass der Termin am 13. Mai schon für Stress sorgt. Aber: „Da müssen wir jetzt eben durch.“

Noch gar nichts geplant haben die CDU-Mitglieder. Fraktionschef Peter Starke will erst die Wahl des Kandidatens abwarten: „Es kommt dann auf ihn an. Er muss die Planung machen und wir werden uns dann natürlich auch anstrengen.“ Der Christdemokrat befürchtet, dass der Wahlkampf, auch bedingt durch die Osterferien, recht knapp ausfallen könnte.

Michael Kortmann, Fraktionsvorsitzender der Halveraner FDP, setzt auf die Erfahrung aus vorherigen Wahlkämpfen. „Es ist natürlich sehr kurzfristig. Aber wir werden es machen wie sonst auch, holen unsere Infostände aus dem Keller und gehen auf die Straße, um mit den Menschen zu reden.“ Personell könne es Engpässe geben – aber die seien zu meistern.

„Wir wollen in der Regierung bleiben“, sagt Karl-Friedrich-Osenberg. Der Fraktionsvorsitzende der Halveraner Grünen will deshalb mit seinen Kollegen alles tun, um möglichst viele Wähler zu überzeugen. Allerdings mangelt es derzeit noch an der Ausstattung. „Wir müssen erstmal Material anfordern. Und das muss erst noch produziert werden“, sagt er. Normalerweise werde alles langfristig geplant – jetzt müsse man sich aufgrund der Kurzfristigkeit schon der einen oder anderen Herausfordernung stellen. „Aber ich bin sehr optimistisch, dass wir das zusammen meistern werden.“ ▪ Lisa Weber

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