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Runde um den Block: Unterstützung für besondere Veranstaltung im MK von allen Seiten

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Von: Monika Salzmann

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Runde um den Block
Bringen die Runde um den Block in Halver auf den Weg: Uwe Köhler vom Theater Titanick, Halvers Kulturbeauftragte Inge Zensen, Lichtkünstler Jörg Rost und Vivien Knoth (von links).  © Salzmann, Jakob

In Schwerte war die „Runde um den Block“ ein voller Erfolg. Ähnlich und doch anders, auf örtliche Gegebenheiten und heimische Akteure als Mitspieler zugeschnitten, soll die pandemietaugliche Stadtbespielung im Mai kommenden Jahres in Halver stattfinden.

Halver - Vom 20. bis 22. Mai können Halveraner und auswärtige Gäste dann unterschiedlichste Kulturhäppchen genießen und sich von Musik, Schauspiel, Performances, Kunst, Lesungen, Walk Acts und mehr – originell verpackt – überraschen lassen.

Wie sie sich die „Runde um den Block“ in Halver vorstellen, erläuterten Ideengeber Jörg Rost (Rost:Licht), der seit vielen Jahren als Lichtkünstler sowie technischer und künstlerischer Leiter diverser (Groß-)Veranstaltungen arbeitet, Uwe Köhler vom europaweit bekannten Theater Titanick (Regie) und Vivien Knoth (Produktionsleitung) am Mittwoch in der Villa Wippermann vor potentiellen Mitstreitern.

Ideenfindung in der Villa Wippermann

Zur Ideenfindung, auf welche Weise heimische Kulturschaffende, Musiker, Vereine, Handwerker, Jugendliche, Laienschauspieler und andere Talente in die Stadtbespielung eingebunden werden können, kamen Vertreter unterschiedlichster Einrichtungen und Gruppierungen im Regionalmuseum zu einem ersten Treffen zusammen. „Wir machen nur Scheunentore auf“, zeigte sich Halvers Kulturbeauftragte Inge Zensen, die die „Runde um den Block“ nach Halver geholt hat, begeistert über die Unterstützung allerorts. Es sei schön zu sehen, dass die dreitägige Aktion von allen Seiten unterstützt werde. Auch der Werkhof, wo eine kleine Infrastruktur aufgebaut werden soll, sei dabei.

Auf die Entstehung der „Runde um den Block“ – erstmals im Coronajahr 2020 in Schwerte realisiert und in diesem Jahr wiederholt – ging Jörg Rost ein. Von eingefrorenen Kulturgeldern, dem Wunsch, den Menschen in Zeiten der Pandemie etwas Hoffnung zu schenken, und Spenden, die die Veranstaltung ermöglichten, war die Rede. „Der soziale Aspekt war wichtig. Wir haben alle eingebunden, die lange kein Geld verdient haben.“ Darüber hinaus sei Nachhaltigkeit ein wichtiger Aspekt. Ein derartiges Projekt sei nicht nur zu Coronazeiten wichtig. Anhand eines Trailers konnten sich die Anwesenden ein Bild davon machen, wie bunt und originell die Runde in Schwerte war. Die Appetithäppchen des Films – angefangen bei Kunst in Garagen bis zur Aufführung des Musicals „Hair“ auf einer Blumenwiese – machten Lust auf mehr.

Auf Ideensammlung, wer was in Halver beitragen könnte, gingen Jörg Rost und seine Mitstreiter bei der Vorstellungsrunde. Als potentielle Mitstreiter machten sich unter anderem Ralf Thebrath (Freizeitbeauftragter „Oben an der Volme“), Andrea Reich (The Albert Singers), Hans-Peter Moch (Fanfarencorps „Die Landsknechte Halver“), Robin Brunsmeier (Soundbäckerei), Jutta Niggemann (Laienschauspielgruppe „Zeus & Konsorten), Arndt Spielmann (Jugendarbeit), Anja Neumaier (Bücherei), Autor Werner Sinnwell, Museumskuratorin Jana Eilhardt, Schulsozialarbeiterin Elvira Wiegand und Jörn Maximowitz (Feuerwehr) mit ihren und Möglichkeiten ihrer Gruppen/Vereine bekannt. In groben Zügen umriss das Rost-Team abschließend erste Ideen.

Kartenverkauf ab 1. Dezember

Ausgehend von der Villa Wippermann soll die „Runde um den Block“ im kommenden Mai einen Rundgang durch die Innenstadt voller Überraschungen bieten. Neben den heimischen Akteuren, die sich auf unterschiedlichste Weise einbringen, sind 20 Profis und ein zehnköpfiges Technikerteam, das im Vorfeld unzählige Meter Kabel verlegt, dabei. In geführten Kleingruppen, die im Abstand von 15 Minuten auf die Reise geschickt werden, erleben die Besucher an 12/13 Stationen Kultur an ungewohnten Orten und aus ungewohnter Perspektive. Nicht mehr als 5 bis 7 Minuten sind für die jeweiligen Darbietungen vorgesehen. Ziel des rund eineinhalbstündigen Rundgangs ist die Konzertmuschel, wo es ein Finale mit viel Musik geben soll. Karten für die Veranstaltung, die Teil der Halveraner Kulturzeit 2022 ist, sind ab 1. Dezember erhältlich.

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