„Rund ums Rathaus“ geht in die zweite Runde

Im Juni düsten die Karts erstmals „Rund ums Rathaus“ – im kommenden Mai soll die zweite Auflage der Veranstaltung stattfinden. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Für die Veranstalter war die erste Auflage ein voller Erfolg – Grund genug, im kommenden Jahr erneut „Rund ums Rathaus“ einzuladen: Am Pfingstwochenende 2012 (25. bis 27. Mai) werden die Karts zum zweiten Mal über die Piste fahren.

In ihren Planungen sind die Organisatoren dabei um einiges weiter als noch im Vorjahr. „Das liegt aber auch daran, dass wir jetzt besser planen können“, erklärt Friedhelm Selter. Da man an der Strecke kaum etwas ändere, sieht man etwa der Abnahme durch den Märkischen Kreis gelassener entgegen. Auch die finanziellen Rahmenbedingungen seien durch die Erfahrung aus der Erstauflage absehbarer. Und so habe man bereits vor vier Wochen in die Akquise der Rennteams für 2012 einsteigen können.

Mit Erfolg, wie sich bereits jetzt zeigt: Aktuell liegen laut Selter bereits 14 Nennungen vor. Das lässt die Organisatoren zuversichtlich nach vorne schauen – die Messlatte haben sie sich ohnehin höher gelegt. „Wir wollen die Zahl der Teams auf 39 erhöhen“, kündigt Selter an. Diese Mannschaften sollen dann in drei Gruppen fahren – so dass sich jeweils 13 Teams auf der Strecke befinden würden. Das wären pro Rennen zwei weniger als zuletzt: Im Juni waren noch 30 Mannschaften in zwei Gruppen gestartet. „Doch das macht beim Fahren schon eine Menge aus“, weiß der Rennexperte.

Dabei wollen Selter & Co. an gleich mehreren Stellschrauben drehen, um noch mehr Teams für eine Teilnahme gewinnen zu können. Da der Faktor Zeit bei einigen Firmen eine große Rolle spiele, hofft man nun, viele Unternehmen mit ins Boot zu holen, die sich zuletzt einen längeren Vorlauf gewünscht hätten. Zum anderen soll der Service im so genannten Infield, also der Zone für die Rennteams, ausgebaut werden: Ein WLan-Signal im Boxenbereich soll den Teams die Arbeit mit Laptops ermöglichen, um Rundenzeiten noch besser analysieren zu können. Für die dringenden Geschäfte, denen selbst harte Rennfahrer nachkommen müssen, werden Toiletten im Innenbereich aufgestellt – diesen Punkt hätten einige Teilnehmer zuletzt bemängelt, so Selter. Die Zuschauer wiederum sollen von einer großen Info-Tafel profitieren, auf der die Position jedes Fahrers angezeigt werden soll.

Kurzum: Das Feld für eine Neuauflage von „Rund ums Rathaus“ ist bestellt. Jetzt hofft Friedhelm Selter nur noch, dass auch das Wetter mitspielt. „Der Winter sollte nicht zu hart werden“, sagt er. Denn sonst müsste die Strecke für das Rennen aufwendig geflickt werden. ▪ Frank Zacharias

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare