Tradition in Halver

60 Jahre Osterfeuer in Schwenke

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Groß und Klein waren unter den rund 350 Besuchern in Schwenke.

Halver - Seit 1959 wird traditionell in jedem Jahr am Ostersonntag das große Osterfeuer in Halver-Schwenke entfacht.

Auch in diesem Jahr fanden sich bei bestem Wetter wieder rund 350 Besucher zusammen, um neben den lodernden Flammen das Osterfest zu feiern. 

Während in vielen Teilen Deutschlands die Osterfeuer wegen der trockenen Wälder teilweise verboten wurden, konnte die Freie evangelische Gemeinde (FeG) Bever wie auch alle anderen Organisatoren von Osterfeuern in der Umgebung ihre traditionelle Veranstaltung bedenkenlos durchführen. Schon im Vorfeld sind die Veranstalter mit gutem Beispiel voran gegangen und haben jede Gefährdung für die Tiere ausgeschlossen. 

Mehr als 50 Helfer bereiten Feuer vor

Die Baum- und Strauchabschnitte für das Feuer wurden erst am Samstag aufgeschichtet, um zu vermeiden, dass sich kleinere Tiere zwischen den Ästen versteckten oder dort sogar Nester bauten. Mit Treckern, Baggern und mehr als 50 Helfern packten wieder viele Schwenker mit an und bereiteten alles für das große Feuer am Ostersonntag vor.

Rund 350 Besucher beim Osterfeuer in Schwenke

Das abwechslungsreiche Programm rund ums Feuer mit Musik und einer Andacht wurde wieder von der C-LAN-Jugendgruppe der FeG auf die Beine gestellt. Das „C“ in C-LAN steht für Christus und LAN für Verbindungen. 

Die Jugendlichen treffen sich jeden Freitag, um zusammen etwas zu unternehmen, zu beten und etwas auf die Beine zu stellen. Auch in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag campierten die C-LAN-Mitglieder neben der Feuerstelle, um sicher zu stellen, dass bis zum Entfachen des Feuers alles in Ordnung ist.

Romantisch: Viele Besucher genossen die Atmosphäre.

 „Die Veranstaltung beginnt bei uns immer mit einer kleinen Andacht und Live-Musik, die von Mitgliedern unserer Gemeinde vorgetragen wird“, sagt Mitorganisator Mario Busch.

Einnahmen für die Kinderfreizeiten im Sommer

Neben dem Rahmenprogramm gab es auf dem Feuerplatz in Hohenplanken auch wieder Getränke und Grillwürstchen. Die Einnahmen aus den Verkäufen sind für die Kinderfreizeiten im Sommer bestimmt. „Wir feiern in diesem Jahr ein kleines Jubiläum, weil das Feuer seit 1959 durchgängig von der FeG Bever organisiert wird.“ 

Wie es damals zu der Idee kam, kann Mario Busch auch nur vermuten. „Es waren damals viele Landwirte in der Gemeinde. Da lag es wohl nahe, auch ein Osterfeuer zu organisieren.“

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