Konzert zum neuen Jahr im Kulturbahnhof

Beim Konzert zum neuen Jahr hielt der ehemalige Bürgermeister Hans-Jürgen Kammenhuber (rechts) Rückblick auf die 50-jährige Geschichte der Musikschule Volmetal.

Halver - Mit klangschönen Werken aus der Feder alter Meister und zeitgenössischer Komponisten wie Gazebo und Yiruma geleiteten Schüler der Musikschule ihre Zuhörer am Freitagabend im Kulturbahnhof stilvoll ins neue Jahr.

Sehr zur Freude von Bezirksleiterin Elisabeth Manns und zahlreich erschienener Honoratioren aus den drei Volmekommunen – unter ihnen Bürgermeister Dr. Bernd Eicker und Bundesverdienstkreuzträger Werner Turck – war das traditionelle „Konzert zum neuen Jahr“, mit dem die Musikschule in ihr doppeltes Jubiläumsjahr startete, so gut besucht wie noch nie zuvor.

Neujahrskonzert der Musikschule

Zum festlichen Anlass hatten die jungen Musikerinnen und Musiker aus den Instrumentalklassen von Vera Frings und Aleksandra Diamantaki (Klavier), Kathrina Frisch (Querflöte), Elisabeth Manns (Blockflöte) und Harald Eller (Gitarre) geistreiche, auf hohem Niveau unterhaltsame Werke einstudiert. Als Gast wirkte Max Winter (Violoncello) am abwechslungsreichen Programm des Abends mit.

40 Jahre Musikschule Halver und 50 Jahre Musikschule Volmetal nahm Halvers ehemaliger Bürgermeister Hans-Jürgen Kammenhuber zum Anlass, Geschichte Revue passieren zu lassen. „Vor 50 Jahren, am 1. Oktober 1965, startete der Unterrichtsbetrieb an der Musikschule Meinerzhagen. Zehn Jahre später, am 1. August 1975, wurde die Musikschularbeit auf die Stadt Halver ausgeweitet und im Jahr 1978 folgte Schalksmühle – die Musikschule Volmetal war geboren“, erklärte er. Seit dieser Zeit habe die Musikschule ihren festen Platz im kulturellen Leben der Stadt.

Gratulationen gingen an Elisabeth Manns, die bereits im Gründungsjahr 1975 Mitglied des Lehrerkollegiums war. Das Konzept der Zusammenarbeit mit Meinerzhagen und Schalksmühle habe sich als ausgesprochen richtig erwiesen, so der Ex-Bürgermeister. Musik, wie die Kultur überhaupt, dürften bei finanziellen Engpässen nicht an vorderster Stelle auf den Einsparlisten stehen, mahnte er.

Dankesworten an das gesamte Team schloss sich Bürgermeister Dr. Bernd Eicker an. Auch Elisabeth Manns nutzte die Gunst der Stunde für Dankesworte an Offizielle und Kollegen. Insbesondere an Dr. Monika Burzik (Bezirksleitung Schalksmühle), die sich Ende Februar Richtung Kreismusikschule Mayen-Koblenz verabschiedet, ging ihr Dank.

Gleichsam für den Wettbewerb „Jugend musiziert“ spielten sich Miél Hellerforth (Blockflöte), Hannah Schmidt (Querflöte), Jennifer Werthmann (Klavier) und Alisa Raatz (Querflöte) sowie Dewitt Rutkowski (Klavier) vor großem Publikum „warm“. Virtuoses aus der Feder von Jakob van Eyck, Godfrey Finger, J. B. Vanhal und anderen Meistern war zu hören. Stilsicher bereicherten die Nachwuchstalente das farbenreiche Programm. Mal gefühlvoll, mal temperamentvoll spielten auch die anderen Mitwirkenden aus den unterschiedlichen Fachklassen alte wie zeitgenössische Musik.

Barocke Verzierungskunst à la Händel (Sonata V) und Willem de Fesch (Sonata No. 1) kam ebenso zu Ehren wie die raffinierte, charakteristische Rhythmik eines „Venezolanischen Walzers“ à la Antonio Lauro. Jeden Beitrag, jeden Komponisten stellte dabei Elisabeth Manns sachkundig vor. Die Bewirtung der Gäste übernahm der Förderverein der Musikschule mit Michael Kortmann an der Spitze. - Jakob Salzmann

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