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Rosen und Umarmungen: Humboldtschule feiert den Abschluss der Zehntklässler

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Von: Monika Salzmann

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Zum Gruppenbild stellten sich die Zehntklässler der Humboldtschule im Atrium der Schule auf.
Zum Gruppenbild stellten sich die Zehntklässler der Humboldtschule im Atrium der Schule auf. © Salzmann, Jakob

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete die Humboldtschule am Mittwoch in der Schulaula ihre Zehntklässler. Froh, dass 100 Prozent der Schüler ihren Abschluss geschafft haben, aber auch wehmütig, sie weiterziehen lassen zu müssen, nahm die Schule mit einem umfangreichen Programm Abschied von ihrem zweiten 10er-Jahrgang.

Halver – Für 79 Absolventen hieß es: „Finde deinen eigenen Weg.“ Durch das Programm führte Abteilungsleiterin Ariane John-Fuchs, die die Jugendlichen ermunterte: „Macht etwas aus eurem Leben, das euch glücklich macht!“ Zu den Klängen der Hymne „One Moment in Time“, am Klavier von Lisa Klundt angestimmt, zogen die Zehntklässler feierlich in die Aula ein. Eltern und Lehrer schloss Armin Kibbert, Stellvertretender Bürgermeister, in seine Gratulation an die Schüler ein. Mit Blick auf die Ukraine und dortige Schulabgänger in zerbombten Schulen mahnte er, nicht zu vergessen, „wie gesegnet wir sind“, in Frieden und Freiheit leben zu können. Sein Rat: „Nehmen Sie Ratschläge an, aber lassen Sie sich nicht bevormunden.“

Anders als geplant – Schulleiter Reiner Klausing hatte einen familiären Notfall – übernahm Konrektorin Christina Meemann allein die Rede der Schulleitung. In Wort und Bild blickte sie auf die Zirkusprojekt-Anfänge der Jugendlichen an der Humboldtschule zurück, ließ szenisch die Pubertät Revue passieren und stellte die Schulabgänger als verantwortungsbewusste Menschen, die sich besonderen Themen stellen, sich durch Sponsorenläufe für andere einsetzen und Mahnwachen gegen den Krieg organisieren, vor.

50 Prozent des Jahrgangs habe einen Abschluss mit Qualifikationsvermerk erreicht. „Mega stolz“ auf jeden Einzelnen zeigte sich Schülersprecher Maurice Kegelmann in seiner Rede. Für die Klassenlehrer sprach Constantin Pantel, der versicherte: „Ihr seid Menschen, die so, wie sie sind, perfekt sind – und die ich sehr vermissen werde.“ Die Schüler hätten ihm immer wieder vor Augen geführt, dass Lehrersein der beste Beruf der Welt ist. „Bleibt wie ihr seid!“

Beiträge der vier Klassen und Musik-Einlagen der dreiköpfigen Schülerband, die sich mit Hits wie „Wake Me Up When September Ends“ in die Gunst des Publikums spielte, lockerten die Redebeiträge auf. Vor der Zeugnisvergabe zeich

nete Christina Meemann die Mathe-Asse der Schule und die besten Schüler aus. Gleich vier Schülerinnen – Lara Djihangiroff, Angelika Harin, Milena Mickenhagen und Valeria Reshetnikova – gingen mit der Note 1,7 aus den Abschlussprüfungen hervor. Das beste Zeugnis erhielt Leon Becklönne, der einen Schnitt von 1,4 erreichte.

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