Richtfest: Freude über neue Jugendräume

Der CVJM begeht das Richtfest.

HALVER ▪ Mehr als 80 Mitglieder, Mitarbeiter, Gruppenmitglieder und Freunde des CVJM haben sich am Mittwochabend im Rohbau der neuen Jugendräume zum Richtfest getroffen. Nachdem der Abriss des alten Anbaus in Eigenleistung erfolgt war, wurde der Rohbau in Fremdarbeit errichtet. In den vergangenen Tagen wurden noch die Dachbalken und -latten angebracht, bevor es dann soweit war.

Die Gäste konnten auf dem Weg zum Neubau auf zwei Tafeln den bisherigen Bauverlauf in Bildern verfolgen. Nach dem langen kalten Winter war das Wetter dann doch durchweg so gut, dass ohne Pause abgerissen und wieder aufgebaut werden konnte. Erstmals war dann der neue Jugendraum voll besetzt, als die Vorsitzende Gisela Dreschel Rückschau auf den Abriss und den Rohbau hielt, sich bei den Handwerkern, den Ehrenamtlichen, die bereits mehr als 300 Stunden geleistet haben, und den vielen Spendern bedankte.

Nachdem Zimmermann Andreas Wolter vom Dach aus den Richtspruch gesprochen hatte, gab es für alle Gäste ein reichhaltiges Salatbüfett mit Bratwürstchen vom Grill. Anschließend spielte der Posaunenchor des Vereins neben „Großer Gott wir loben dich“ auch „What a wonderful world“. Diese Lieder sollten deutlich die Dankbarkeit und das Lob Gottes für diesen Bau zum Ausdruck bringen. Christoph Dickel als Jugendpastor erinnerte: „CVJM-Häuser sind immer auch eine Heimat für die Menschen, die dort ein- und ausgehen.“ Dass auch dieser Neubau ein Zuhause für die Jugendlichen hier in Halver werden kann, war sein Wunsch an diesem Tag. Dabei nahm er auch Bezug auf die überlieferte Dankrede Salomos anlässlich des Tempelbaus in Israel und stellte damit alle Häuser, in denen Gott verkündigt wird, in einen großen Zusammenhang.

Während einige Mitarbeiter die Bierzeltgarnituren und Stühle wieder an Ort und Stelle brachten, damit für das Deutschlandspiel im Anschluss alles bereit war, genossen Alt und Jung vor dem Vereinshaus und im Park bei Sonnenschein die Freude über das bisher Erreichte und die Spannung auf das bevorstehende Halbfinalspiel.

Interessierte gingen noch einmal in Ruhe durch den jetzt leeren Anbau und ließen sich erklären, welche Funktion denn welcher Raum am Ende haben wird. Da noch einige Innenmauern fehlen, war noch ein wenig Phantasie gefragt, doch schon in den nächsten Tagen wird die Realität diese einholen. Wenn dann auch noch der Dachdecker seine Arbeit beendet hat, geht es für die vielen freiwilligen Helfer weiter, denn der Innenausbau soll soweit wie möglich in Eigenleistung erfolgen. Wer seine Fähigkeiten dabei noch zur Verfügung stellen möchte, kann sich bei Gisela Dreschel melden. Auch Geldspenden auf das Konto 3 23 59 bei der Sparkasse Lüdenscheid (BLZ 45 85 00 05) sind immer noch willkommen.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare