Richtfest: Erste Einblicke in das neue Zuhause

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Zimmerer-Meister Andreas Wolter las den traditionellen Richtspruch vor. ▪

HALVER ▪ Den Bauherren huckepack um den Neubau zu tragen – wie vor einigen Jahrhunderten noch üblich –, das blieb Architekt Willi Birrenbach heute Mittag erspart.

Alle anderen traditionellen Bräuche kamen natürlich auch beim Richtfest in der neuen Anlage mit seniorengerechten Wohnungen an der Mittelstraße zum Tragen: Nach dem Verlesen des Zimmermanns-Spruches durch Zimmerer-Meister Andreas Wolter zerschlug dieser vor den Augen der rund 100 Gäste das zuvor geleerte Schnapsglas. Ein gutes Jahr, nachdem der Antrag für eine Baugenehmigung eingereicht worden war, konnte Andrea Craen, Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle, gemeinsam mit allen Beteiligten den ersten großen Bauabschnitt des neuen Projektes feiern. Und so galt ihr Dank natürlich den verschiedenen Entscheidungsgremien für ihre Unterstützung, den Handwerkern für den bisher problemlosen Ablauf sowie den Anwohnern für deren Verständnis während der Bauarbeiten. Sie erinnerte noch einmal an die vergangenen Monate, an die Ausschreibungsphase im Winter 2009 sowie die ersten Arbeiten im Frühjahr dieses Jahres. „Was daraus geworden ist, sehen Sie ja jetzt.“ Den künftigen Mietern der Anlage, die heute ebenfalls zahlreich erschienen waren, versicherte sie: „Ich gehe davon aus, dass Sie im nächsten Jahr, wie geplant, in ihre neue Wohnung einziehen und wir gemeinsam die Einweihung feiern können.“

Bereits heute wurde den Senioren die Möglichkeit gegeben, schon einmal ihr künftiges Zuhause in Augenschein zu nehmen – auch wenn natürlich noch längst nicht alles fertig ist. Schließlich haben erst in dieser Woche Fensterbauer, Elektriker sowie Heizungs- und Sanitär-Installateure Einzug auf der Baustelle gehalten.

Dennoch nahmen die künftigen Mieter sowie Interessierte die Gelegenheit war, sich einmal durch das Haus führen und sich die Raumaufteilungen erklären zu lassen. Zu ihnen gehörte auch Sigrid Cabezas. Die gebürtige Essenerin, die seit 45 Jahren in Frankfurt am Main lebt, wird an der Mittelstraße ein neues Zuhause finden. „Wenn ich das so sehe, war das eine gute Entscheidung. Und ich freue mich darauf, in eine Kleinstadt zu ziehen – weil es hier einfach schön ist.“ ▪ Kerstin Zacharias

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