700 000 Euro für neue Kita

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Schule und Kita werden baulich komplett getrennt. Das gilt nach Maßgabe des Landesjugendamtes auch für die Außenspielflächen

Oberbrügge - Mit 660 000, möglicherweise bis zu 700 000 Euro wird der neue Kindergarten in Oberbrügge teurer als gedacht. Dem gegenüber steht allerdings eine überraschende und massive Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen.

In Aussicht stehen durch das Kita-Rettungsprogramm 526 000 Euro, mit denen das Land die Herrichtung der Räume in der Gemeinschaftsgrundschule Oberbrügge und des Umfelds bezuschussen könnte. 

Bürgermeister Michael Brosch zeigte sich am Dienstag im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen zuversichtlich im Hinblick auf die entsprechenden Gespräche mit dem Märkischen Kreis. Hintergrund ist, dass der Kita-Zweckverband des Bistums Essen den Betrieb des katholischen Kindergartens St. Georg in Brügge aus Kostengründen aufgeben wird. 

Als neuen Träger für den notwendigen Kita-Betrieb in Halvers größtem Ortsteil hat der Jugendhilfe-Ausschuss des Kreises die gemeinnützige Sentiris GmbH ausgewählt, die zugesagt hat, zum 1. August kommenden Jahres mit einer zweigruppigen Einrichtung für 45 Kinder in Betrieb zu gehen. Auf zwei innenliegend miteinander verbundenen Ebenen werden insgesamt rund 400 Quadratmeter Funktionsfläche für die Kita zur Verfügung gestellt, heißt es in der Vorlage, die der Ausschuss am Dienstag einstimmig bestätigte. 

Schule und Kita werden komplett baulich getrennt. Der zentrale Zugang zur Kita erfolgt von Süden über das ehemalige zweite Schultreppenhaus. Zur inneren Erschließung der beiden Kita-Ebenen wird das Treppenhaus entsprechend umgebaut. Die barrierefreie Erschließung wird über Nebeneingänge gewährleistet.

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