Waldfreibad Herpine komplett trocken gelegt

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Fotoshooting im trockenen Becken: (von links) Rainer Hutt, Bärbel Dahm, Phillipp und Simone Hutt, Bettina Göss und Petra Smigy-Müller aus dem Freundeskreis Herpine.

Halver - Als wasserloses Becken präsentiert sich zurzeit das Waldfreibad Herpine. Pulvertrocken bis in den Schwimmerbereich – das hat seinen Grund in Wartungsarbeiten am Beckenboden. Die Halveraner Firma Fastenrath hat im Auftrag der Betreiber GmbH einen Riss verpresst, der vor dem Winter verschlossen werden musste, wie Schwimmmeister Rainer Hutt erklärt.

Nach Abschluss der Arbeiten läuft das Becken wieder voll. Mit etwa sechs Wochen rechnet Hutt, bis das Quellwasser im Becken den für den Winter nötigen Stand hat. Wasser habe bei 4 Grad Celsius seine höchste Dichte, erläutert Hutt den physikalischen Zusammenhang. Selbst bei dauerhaften Minusgraden bilde sich damit unter einer Eisdecke eine flüssige Schicht am Beckenboden, die den Beton vor Frostschäden schütze. 

Zwei Mal in der Woche Laub beseitigen Doch auch in anderer Hinsicht macht die Herpine ordentlich Arbeit. Die Bäume verlieren Riesenmengen an Laub – die Kehrseite des Bades mitten im Wald. Mindestens zwei Mal in der Woche wird Laub von den Wiesen geräumt und später abgefahren, „sonst schafft man es nicht mehr. Die Mengen sind einfach zu groß“.

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