Reise durch die Musikwelt

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Auch die Mädchen und Jungen der musikalischen Früherziehung fehlten beim Piccolino-Konzert natürlich nicht. ▪

HALVER ▪ „Ausprobieren ausdrücklich erwünscht“ lautete am Samstagvormittag das Motto in der Realschule: Schüler und Lehrer der Musikschule Volmetal, Bezirk Halver, hatten zum wiederholten Mal zum Piccolino-Konzert eingeladen – und mehr als 150 große und kleine Zuhörer waren der Einladung gefolgt.

Denn wann hat man schon einmal die Gelegenheit, unter fachmännischer Anleitung eine Geige in die Hand zu nehmen, einer Trompete erstmals Töne zu entlocken oder einmal nach Herzenslust auf einem Schlagzeug zu trommeln? Beim Piccolino-Konzert ist eben dies Sinn und Zweck – die Instrumente zu entdecken und herauszufinden, welches einem selbst eventuell liegen könnte.

Bevor es jedoch ans Ausprobieren ging, luden Schüler und Lehrer der Musikschule zu einer musikalischen Weltreise ein: Die Geschichte „Lillis kleine Weltreise“, geschrieben und gelesen von Musikschullehrerin Kristina Hesse, entführte die Zuhörer auf eine Tour rund um den Globus. Zum Inhalt: Lilli hat gar keine Lust auf ihre eigene Geburtstagsparty, viel lieber lässt sie sich von ihrem Opa von fernen Ländern erzählen. Und weil jedes auch seine eigene Musik hat, lässt sich jedes Instrument mit einem ganz bestimmten Land verbinden. Und so führte die Reise von Frankreich und Spanien (Trompete und Gitarre) über Afrika (Schlagzeug) und Peru (Querflöten) nach Amerika (Saxophon) und Russland (Akkordeons) sowie zurück nach Europa. Wie vielfältig die Musik in den einzelnen Ländern ist, stellten die Musikschüler eindrucksvoll unter Beweis: Da fehlten Posaunenklänge aus Mexiko ebenso wenig wie das englische „Land of Hope and Glory“ auf der Blockflöte, Violinenklänge von Mozart aus Österreich ebenso wenig wie eine Mazurka des gebürtigen Polen Frédéric Chopin auf dem Klavier.

Mit dabei waren natürlich auch die Kinder der musikalischen Früherziehung, die das Konzert eröffneten, sowie die Mädchen der tänzerischen Früherziehung, die eine italienische „Tarantella“ tanzten. Zum Finale kamen dann noch einmal alle beteiligten Musikschüler mit ihren Lehrern auf die Bühne und spielten eine ungarische „Ungarescha“.

Und wer bei dieser musikalischen Weltreise auf den Geschmack gekommen war, konnte im Anschluss an den einzelnen Stationen erste Bekanntschaft mit seinem Lieblingsinstrument machen – und die Musikschullehrer gleich mal in Erstaunen versetzen: „Du bist ja ein echtes Naturtalent...“ ▪ Kerstin Zacharias

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