Reichlich Theater im Zelt

Mit Skepsis, Spannung und auch viel Spaß verfolgten die jungen Zuschauer das Geschehen. ▪ Fraune

HALVER ▪ So recht weiß nicht jeder der kleinen Zuschauer, was ihn erwartet. Auch der Blick auf die Eintrittskarte bringt noch keinen Aufschluss. Wird auch Räuber Hotzenplotz mitspielen?

Die Frage der jungen Mutter kann ihr Sohn schon kurz darauf mit einem klaren Ja beantworten – säße er zu diesem Zeitpunkt nicht gebannt auf dem kleinen Plastikstuhl. Gemeinsam mit vielen anderen Jungen und Mädchen ging es gestern Nachmittag auf „Kasperles Reise ins Wunderland“.

Bei Außentemperaturen von 8 Grad Celsius kamen die jungen Zuschauer samt ihrer Eltern und Großeltern im beheizten Zelt im Rathauspark während der ersten von insgesamt fünf Vorstellungen an diesem Wochenende auf Betriebstemperatur. Erst recht zaghaft verfolgten die Kleinen das Geschehen des Puppentheaters, dann immer lautstärker. Knallte vor der Vorstellung besonders das Popcorn in der Maschine, waren es später die quietschenden Schreie der Zuschauer, die in die Handlung mit eingebunden wurden.

Dass die Bitte von Räuber Hotzenplotz, doch endlich aufzuhören mit dem Lachen, nicht erhört wurde, gehörte ebenfalls dazu. Neben dem Räuber und Kasperle durften natürlich auch der Wachtmeister Schnürstiefel und der Hund Wuschel nicht fehlen.

Das familiengeführte Puppentheater, das bereits in dritter Generation spielt, setzt auch auf einen pädagogischen Aspekt: niemals mit einem Fremden mitzugehen. Wie dies spielerisch umgesetzt wird, kann bis Montag erlebt werden. Die rund einstündigen Vorstellungen beginnen jeweils um 15.30 Uhr, am Sonntag außerdem zusätzlich um 11 Uhr. Karten kosten 6,50 Euro. ▪ mcf

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