Startschuss für Schieferhaus-Sanierung

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Mit einem Kran stellte die Oberbrügger Firma Fritz Fastenrath die große Schautafel auf, die über das Projekt im Rahmen von „Oben an der Volme“ informieren soll.

HALVER -  Dass es an den Schieferhäusern voran geht, ist seit Freitag unübersehbar: Am Vormittag rückten Lastwagen mit schwerem Gerät an, um die Gebäude an der Frankfurter Straße einzurüsten und die Vorbereitungen für das weithin sichtbare Baustellenschild zu treffen.

Wie mehrfach berichtet, sollen die Häuser gemeinsam mit der Villa Wippermann im Rahmen der Regionale 2013 zu „Häusern der Kultur“ umgebaut werden. Kostenpunkt alleine für die Schieferhäuser: rund 860 000 Euro. Eine Summe, die in der Vergangenheit immer wieder kritisch hinterfragt wurde. Dass sich die Gebäude in einer prominenten Lage befinden, wurde am Freitag jedoch deutlich: Zahlreiche Passanten verfolgten interessiert das Treiben an der künftigen Baustelle. Insbesondere die – wenn auch noch kahle – Schauwand zog die Blicke auf sich: Sie soll nach Auskunft des beauftragten Architekten Stefan Czarkowski nicht nur als klassisches Baustellenschild dienen, sondern den beteiligten Gewerken auch Werbung in eigener Sache ermöglichen. Insgesamt etwa 20 unterschiedliche Firmen sind nach Czarkowskis Angaben an dem Projekt beteiligt.

Mit Leben gefüllt wird die Info-Tafel freilich erst mit dem offiziellen Startschuss der Maßnahme am Montag. Dazu haben sich unter anderem Landrat Thomas Gemke, die Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Heider (CDU) und Johannes Vogel (FDP) sowie Bürgermeister der Kommunen „oben an der Volme“ angekündigt. Dann soll es auch nähere Infos zu den nun anstehenden Arbeiten an und in den Gebäuden geben. Nach jetzigem Stand sollen die Schieferhäuser an der Frankfurter Straße im Laufe des ersten Quartals 2014 fertiggestellt worden sein. - zach

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