Vorwurf "nicht nachvollziehbar"

Regionale 2025: Bürgermeister kontert CDU-Kritik

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Halver - Bürgermeister Michael Brosch kontert CDU Kritik der Fraktionsvorsitzenden Martina Hesse als „unsachlich und scheinheilig“.

Ein zögerliches Vorgehen im Hinblick auf die Projekte der anstehenden Regionale 2025 hatte CDU-Fraktionschefin Martina Hesse Bürgermeister Michael Brosch vorgehalten. Während anderswo bereits Sterne für Regionale-Projekte vergeben würden, dümpele Halver vor sich hin. Dabei lägen konkrete Ideen längst auf dem Tisch.

Brosch reagiert auf Kritik

Den Vorwurf, geäußert auf der Hauptversammlung der Ortsunion am Dienstagabend, will Brosch so nicht stehen lassen, insbesondere mit Blick auf die Mitarbeiter der Verwaltung und insbesondere den Regionale-Beauftragten Thomas Gehring. „Wir können das so nicht nachvollziehen und haben mit allen Fraktionen einen anderen Sachstand“, sagt Brosch zur politischen Attacke. Es gebe einen gemeinsamen, einstimmigen Ratsbeschluss vom März 2018, in dem das Vorgehen abgestimmt sei. 

Inhalt war, sich bei der Entwicklung der Regionale am erfolgreichen Vorgehen des Vorläuferprogramms 2013 zu orientieren und die Bewerbung gemeinsam mit den weiteren Kommunen einzureichen. Der interkommunale Gedanke und die Abstimmung untereinander wären Ursache gewesen, dass in allen beteiligten Städten und Gemeinden hervorragende Ergebnisse erarbeitet und gefördert worden seien, erinnert Brosch.

Vor diesem Hintergrund sei der Vorstoß Hesses, mit eigenen Halveraner Projekten vorzupreschen, ein Abweichen von dieser vereinbarten Linie. Ein Alleingang konterkariere diesen Gedanken. Man könne zwei Wege eben nicht gleichzeitig beschreiten.

"Das haben die Beteilgten nicht verdient"

Nicht zuletzt sei die CDU-Fraktionsvorsitzende bei all diesen Erwägungen dabei gewesen. Vor diesem Hintergrund sei die geäußerte Kritik „unsachlich und scheinheilig. Das haben die Beteiligten nicht verdient.“

Es gebe keinen Zeitdruck und einen unter allen fünf Kommunen angestimmten Zeitplan, machte auch Gehring deutlich. So sei die analoge Form der Bürgerbeteiligung angelaufen, rechtzeitig zur anstehenden Ideentour der und Ideenwerkstatt am 21. Mai in Halver.

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