Ideenschmiede: Kreatives für Jugendliche

+
Die Macher der Ideenschmiede sind mit dem jüngsten Treffen sehr zufrieden: Friederike Schriever, Jörg Schönenberg (Bürgermeister von Schalksmühle), Susanne Neumann, Robin Brunsmeier und Ulrike Tütemann (von links).

Volmetal - Auf Kreativangebote für Jugendliche legte die Ideenschmiede Oben an der Volme am Mittwoch im Jugendzentrum Schalksmühle ihr Augenmerk. Das Ergebnis: Graffiti-Workshops und Freizeitcamps mit Songwriting für die jungen Menschen aus der Region Oben an der Volme.

Eingeladen zu der Veranstaltung unter dem Motto „Oben an der Volme: jung, bunt und vielfältig!?“ hatte der Verein Regionalmanagement Oben an der Volme. Als Ansprechpartnerinnen waren Friederike Schriever und Susanne Neumann, Regionalmanagerinnen der Leader-Region Oben an der Volme, sowie Kulturmanagerin Ulrike Tütemann vor Ort. 

Workshops rund ums Songschreiben und Komponieren stellte Robin Brunsmeier von der Sound Bäckerei der kleinen Runde, die sich zur Entwicklung von Projektansätzen im Jugendzentrum eingefunden hatte, vor. 

Viele Vertreter der Kommunen dabei 

Neben Bürgermeister Jörg Schönenberg sowie Nektarios Stefanidis und Kerstin Busse vom Jugendzentrum nahmen Vertreter anderer Jugendeinrichtungen und Leader-Regionen, von Kommunen, Vereinen und aus Reihen der Bürgerschaft an der Ideenschmiede teil. Gleich zwei Handlungsfelder von Leader – das Schwerpunktthema „Lebenswerte Städte und Dörfer“ und den Themenbereich „Starke Kinder – starke Region!“ – betreffe die Schaffung von Kreativangeboten für Jugendliche, erläuterte Friederike Schriever bei ihrem Einstieg in den Nachmittag. 

Anschaulich gewährte Robin Brunsmeier („Best Practise Beispiel“) Einblick in seine Workshop-Arbeit. „Die Kinder müssen keine Instrumente spielen“, betonte er. Sich die passende Musik zu besorgen, sei heutzutage nicht schwer. Meist fänden die Kinder und Jugendlichen sehr schnell Zugang zum Thema. Als Beispiel für einen erfolgreichen Workshop, an dessen Ende eine Aufnahme des selbst kreierten Songs der Jugendlichen stand, zog er die Ausstellung „Home“ der Museen der Stadt Lüdenscheid heran.

Auf Nachfrage erklärte der Songwriter, dass er sich themenbezogene Workshops gut vorstellen könne. Daran zu denken, bei derartigen Workshops auch Jugendliche mit einem Handicap einzubeziehen, erbat sich Erhard Pierlings, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Meinerzhagen, der im Namen des Vereins „Lernen Fördern“ über Inklusionsmentoring sprach. 

Vorstellung verschiedener Projekte 

Zahlreiche Projekte aus anderen Regionen – angefangen beim identitätsstiftenden Projekt „Olsberger Kneipp Figuren“ bis hin zu einem Offbeat-Projekt in Zülpich – stellte anschließend Susanne Neumann den Teilnehmern vor. Auf weitere Projekte wie „Bilder – Beats – Begegnungen“ in den Lüdenscheider Museen ging Kulturmanagerin Ulrike Tütemann ein. 

Großes Interesse weckte eine geplante Graffiti-Aktion mit dem Künstler Davis Pahl, die Matthias Clever aus Halver vorstellte. Angesprochene Schulen hätten bereits Interesse bekundet. Interessiert zeigte sich auch Bürgermeister Jörg Schönenberg, der eine Zusammenarbeit anregte. Die Ideen von Graffiti-Workshops und Freizeitcamps, bei denen Songwriting, eventuell auch Tanz und Theater, im Mittelpunkt stehen, werden nun weiter erfolgt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare