Eintrag ins Goldene Buch

(Mitte) war am Sonntag zum ersten offiziellen Besuch in Halver zu Gast. Dabei trug er sich in das Goldene Buch der Stadt ein. -  Foto: Peuckert

Halver -   Zum ersten Mal besuchte Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann am Sonntag offiziell Halver. Bollermann kam gleich aus zwei Gründen in die Stadt im Grünen. Denn: Bevor er an der Gedenkstunde zum Volkstrauertag teilnahm, trug er sich in der Lindenhofschule in das Goldene Buch der Stadt ein. Dabei nutzte er auch die Gelegenheit, sich positiv über Halver zu äußern. „Landschaftlich ist es sehr schön hier. Was mich auf dem Weg hierher erstaunt hat, ist der hohe Industriebesatz“, gab Bollermann zu.

Der Regierungspräsident interessierte sich zudem für Halver als Schulstandort. Bürgermeister Dr. Bernd Eicker verschaffte dem Besucher einen kurzen Überblick zur derzeitigen Situation, mit Blick auf die derzeitige Diskussion zur Sekundarschule. „Realschulen werden es zunehmend schwerer haben. Der Weg in die Sekundarschule ist zukunftsweisend“, erklärte Bollermann. Entscheidend sei, für die Kindern optimale Lernbedingungen zu schaffen.

Für weiteren Gesprächsstoff sorgten die Regionale-Projekte. Diese seien laut Bollermann für die hiesige Region von großer Bedeutung. Das Ziel sei ganz klar: „Wir wollen attraktive Dörfer und Städte mit guten Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten“, so der Regierungspräsident. Viele junge Menschen würden nach ihrer Ausbildung oder nach dem Studium nicht mehr an ihren Heimatort zurückkehren. Das müsse sich ändern. „Westfalen ist attraktiver als das Rheinland“, so Bollermann. Zudem stehe Westfalen bezüglich exportierender Betriebe in Deutschland auf Platz zwei. - jape

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