Regen bricht in einziger Indoorhalle ein: Minigolfer müssen vor Eröffnung renovieren

Klaus Zeilser sitzt auf den gestapelten Minigolf-Bahnen in der Indoor-Halle in Halver
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Eigentlich ist die Indoor-Minigolf-Halle dafür gedacht, bei jedem Wetter spielen zu können. Doch jetzt brach Regen in die Halle ein. Aufgrund des Wasserschadens müssen alle Bahnen an die Seite, ein neuer Teppich her und die Decke erneuert werden. Viel Arbeit steht bis zur Eröffnung noch bevor.

Es ist eine traurige Ironie, dass gerade über die Indoor-Minigolfanlage in Halver, die bei jedem Wetter genutzt werden kann, der Regen im wahrsten Sinne des Wortes eingebrochen ist. Klaus Zeisler fehlen die Worte.

Halver – Der 1. Vorsitzende des Sterngolf-Sportclubs (SSC) Halver verbringt seit zwei Wochen nahezu jeden Tag in der Halle und versucht, mit Vereinskollegen und einer Trockenbaufirma den Schaden zu beheben.

Und der Schaden ist immens. Als es vor 14 Tagen in der Nacht von Samstag auf Sonntag stark regnete, lief das Wasser durch die Decke der Minigolf-Halle, über der mehrere Balkone sind. Als es Montag darauf zum Training in die Halle ging, weil das Wetter ein Training an der Karlshöhe unmöglich machte, stand alles unter Wasser, erzählt Zeisler. Der Teppich war vollkommen durchnässt, das Wasser stand auf den Bahnen. Von der Decke tropfte es herunter. Die Versicherung wird für den Schaden aufkommen, das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist, dass die Halle am 1. September wieder den Betrieb nach bald anderthalb Jahren Schließung aufnehmen wollte. Ob das jetzt noch klappt, bleibt abzuwarten. Möglich ist es, aber es ist viel Arbeit.

Die insgesamt 18 Bahnen wurden in einer Ecke in der Halle aufeinander gestapelt. Zehn Mann zusammen hieven Bahn für Bahn aufeinander. Rund 300 Kilogramm wiegt eine der Flächen aus Stahl und Beton. Sobald eine Bahn aus dem Weg geräumt ist, wird der Teppich herausgerissen. Ein neuer muss her, und auch die Decke, die von Wasserflecken gezeichnet ist, muss erneuert werden. Erst 2016 wurde die Halle eröffnet.

Als hätte der Verein in Zeiten von Corona nicht genug geschafft, denn immerhin gibt es die Halle noch. Sie konnte Dank der Unterstützung vieler Mitglieder, die die Jahresgebühr von drei Jahren im Voraus gezahlt haben, erhalten werden. „Damit haben wir uns über Wasser gehalten“, sagt Zeisler. Denn Ein

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