Realschule: Warnung vor Gefahren des Internets

Das Team der Netzwerk AG um Realschullehrer Joachim Enk gestaltete zwei erfolgreiche Abende zum Thema „Gefahren im Internet“ und „Soziale Netzwerke“.

HALVER -  Informatiklehrer Joachim Enk sowie Schüler der Netzwerk-AG der Realschule organisierten und führten zwei Informationsabende zu den Themen „Gefahren aus dem Internet“ und „Soziale Netzwerke im Internet“ durch – und die Resonanz auf beide Veranstaltungen war sowohl auf Seiten der Eltern als auch von interessierten Schülern sehr gut.

Der erste Informationsabend behandelte die allgemeinen Gefahren aus dem Internet: So wurde vor Viren und gefährlichen Dateien gewarnt. Ein Grund für die Elternabende war aber auch die häufigere Verwendung von gewalttätigen Spielen durch die Schüler und dies bereits in den jüngeren Jahrgängen.

Gezeigt wurde, wie leicht an solche Spiele zu kommen ist und ebenso, wie man seine Kinder davor schützen kann. Auch die neuen Tricks der „Abzocker“ wurden genau unter die Lupe genommen und dem Publikum an Hand von Beispielen aus dem Internet die Fallen und möglichen Folgen aufgezeigt.

Beim Online-Banking lauern ebenfalls Gefahren: So können Hacker das Opfer ausspionieren, wenn dieses zum Beispiel den Anhang einer E-Mail öffnet, die der Hacker vorher an sie gesendet hatte. Kontodaten und Passwörter sind dann nicht mehr sicher, was mittels eines Live-Versuches dargestellt wurde.

Daniel Krause, Schüler der Klasse 10a, verdeutlichte an einem Beispiel, dass er selbst als „normaler“ Realschüler relativ problemlos ein namhaftes Antivirusprogramm umgehen kann.

Erläutert wurde ebenfalls, mit welchen Geräten heute auf das Internet zugegriffen werden kann. War vor einigen Jahren noch der Computer der einzige Zugang, so hat sich das Feld der internetfähigen Geräte auf Handys, Spielkonsolen und sogar Fernseher ausgeweitet.

Am zweiten Info-Abend standen die „Sozialen Netzwerke“ im Mittelpunkt: Auch dort lauern Gefahren auf unachtsame Internetnutzer. Berichtet wurde über die Trends in Sachen „Facebook & Co.“. Ein erhebliches Problem wurde am Beispiel der Plattform „Facebook“ dargestellt: Das Profilbild, auf dem man sich mit unpassendem Foto (zum Beispiel mit Bierkrug in der Hand) zeigt, könne bei möglichen Arbeitgebern dazu führen, dass man erst gar nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Immer mehr Firmen gingen dazu über, ihre potentiellen Mitarbeiter vorher auf „Facebook“ nachzuschlagen.

„Cyber-Mobbing“ war ebenfalls ein Thema, denn die Hemmschwelle dafür werde durch die Anonymität des Internets gesenkt. Zum Schluss gab es nützliche Tipps, wie man peinliche Situationen vermeiden kann.

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