Realschul-Sporthalle nur teilweise nutzbar

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Ein Teil der Sporthalle in der Realschule ist derzeit gesperrt und mit Flatterband gesichert.

Halver - Noch immer ist eine Hälfte der Turnhalle in der Realschule gesperrt. Vor zwei Wochen war ein Betonteil aus der Decke gebrochen und hatte zunächst für Aufsehen gesorgt. Statiker haben seitdem die Sportstätte genau unter die Lupe genommen und können zumindest teilweise Entwarnung geben.

Von Friederike Domke

Entgegen der Gerüchte, die Statik der Sporthalle sei beeinträchtigt und erlaube keine weitere Nutzung, erklärte Michael Schmidt, Leiter des Fachbereichs „Bauen und Wohnen“, dass lediglich die so genannten Halfenschienen der Träger für die fahrbare Hallenwand in Mitleidenschaft gezogen wurden. „Die Befestigungen haben mittlerweile 40 Jahre auf dem Buckel, da kann so etwas schon mal passieren“, so Schmidt.

Verwaltungsmitarbeiter Kai Hellmann betonte auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers, es habe zu keiner Zeit Gefahr für Schüler oder Lehrer bestanden. Das Betonteil sei während der Nacht aus der Decke gebrochen.

Die fahrbare Hallenwand, mit der die Halle unterteilt werden kann, sei mittlerweile außer Betrieb und könne nicht mehr genutzt werden. „Wir werden sie wahrscheinlich demontieren müssen“, so Schmidt. Die Befestigungen seien nicht reparabel. Während der Teil der Halle, in dem die Schienen unter der Decke verlaufen, gesperrt ist, kann im anderen Teil derzeit Schulsport stattfinden. Vereine, die die ganze Halle benötigen, müssen aber derzeit pausieren.

„Kleine Betonsanierungsarbeiten stehen noch bis zum Jahresende aus. Dann sind die Schienen so gesichert, dass die Halle wieder voll genutzt werden kann“, sagte Schmidt.

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