Rathauspark attraktiv gestalten

Der Pavillon im Rathauspark kann warten - Ausschuss beschäftigt sich mit Antrag

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Der Pavillon im Rathauspark steht vor dem Verfall.

Halver - Der Konzertpavillon im Rathauspark soll nicht dem Verfall preisgegeben werden, da waren sich die Mitglieder des Hauptausschusses einig. Doch wann die Schwachstellen des Bauwerks angegangen werden, ist unklar. 

Der Konzertpavillon im Rathauspark soll nicht dem Verfall preisgegeben werden. Einstimmig winkte der Hauptausschuss bei seiner außerplanmäßigen Sitzung im Kulturbahnhof einen Antrag der FDP, den Rathauspark attraktiv zu gestalten und den Konzertpavillon zu erhalten, durch. 

Dem Rathauspark müsse deutlich mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden, wenn eine attraktiv gestaltete Innenstadt im Bereich der östlichen Erweiterungsfläche gewährleistet werden solle, begründete Sascha Gerhardt (FDP) den Antrag. 

Die Dachkonstruktion ist schadhaft

Der dortige Musikpavillon sei im Vorjahr umfangreich von FDP-Mitglied Horst Severin renoviert worden. Im Zuge der Renovierungsarbeiten habe dieser festgestellt, dass die aufwändige Dachkonstruktion des Pavillons schadhaft ist. „Hierdurch steht zu befürchten, dass sowohl das Dach als auch der Pavillon insgesamt Schaden nehmen.“

Nur eine frühzeitige Sanierung könne teure Reparaturmaßnahmen in der Zukunft entgegenwirken. Daher gelte es, den Sanierungsbedarf zu ermitteln, ein Sanierungskonzept zu erstellen und die erforderlichen Finanzmittel im kommenden Haushalt bereitzustellen. Sie sei grundsätzlich dafür, den Rathauspark gut in Schuss zu halten, räumte Regina Reinighaus (SPD) ein. Jedoch besitze dies keine Priorität. „Der Hohenzollernpark steht noch an und auch das Gelände um die Villa Wippermann.“

Zeitpunkt zur Renovierung bleibt offen

Fragen nach der Größe des Schadens am Dach des Musikpavillons und der Dringlichkeit einer Behebung beantwortete Michael Schmidt, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen der Stadt Halver. Danach ist der Feuchtigkeitsschaden am Pavillon schon etwas älter. „Wir müssen den Schaden nicht zwingend in diesem Jahr in Angriff nehmen“, sagte Schmidt. Einstimmig beschloss der Hauptausschuss, den Antrag zur Beratung an die zuständigen Gremien zu überweisen.

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