Radler verärgert: Straße zwischen Krause Buche und Schalksmühle kaputt

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Die Angst fährt mit: Auf der kaputten Straße gerät Fahrradfahren zur Gefahr.

Halver - Das Bankett ist heruntergefahren, der Asphalt zerbröselt. Stücke von der Größe eines Tischtennisballs liegen auf dem Seitenstreifen. Die Landesstraße 528 ab Krause Buche bis zur Gemeindegrenze Schalksmühle ist ein leuchtendes Beispiel der kommunalen Finanznot.

Vom Abzweig Streitstück bis Schalksmühle ist der Straßenzustand befriedigend, eher sogar gut. 

Doch der knapp zwei Kilometer lange Abschnitt auf Halveraner Gebiet ist abenteuerlich – gerade für Radfahrer. Ernsthafte Hoffnung auf Besserung hat die Gruppe um Siegbert Plaßmann und Horst Crummenerl eigentlich nicht. Aber die Aufmerksamkeit auf die Radlerfalle richten, das wollen sie wohl. Denn die Kommunalstraße ist für die etwa zehnköpfige Truppe, oft auch mit den Ehefrauen unterwegs, wichtige Verbindung in die interessanten Radreviere Richtung Wipperfürth und Rade. 

Alternative für die Schalksmühler und Lüdenscheider Radler wäre das Hälvertal und im Anschluss die fahrradfeindliche Bundesstraße 229. So teilen sie sich seit Jahren die Straße zur L 528 mit Lkw, die dort gar nicht langfahren dürften (außer Anlieger), landwirtschaftlichen Großmaschinen, Pkw und Transportern, für die Tempo 100 erlaubt ist. Das aber ist kritisch für die Radler, die den rechten Fahrbahnrand praktisch nicht benutzen können, zugleich aber von Autofahrern bedrängt werden. 

Die für Lkw verbotene Straße wird mittelfristig nicht repariert. 

Bergab hilft allenfalls Maximalgeschwindigkeit und Kurs zur Fahrstreifenmitte, um sich halbwegs in Sicherheit zu bringen. Abhilfe nicht in Sicht Abhilfe ist nicht in Sicht, haben sie auf Anfrage bei der Stadt Halver erfahren. Es sei dort mittelfristig keine Deckensanierung vorgesehen. Wo die Verkehrssicherheit gefährdet sei, werde ausgebessert, sagt Christoph Stillger, im Fachbereich Bauen und Wohnen für das Straßennetz zuständig. 

Und auch in der Politik ist das Thema zwar angekommen, aber nicht klar, ob es gelingt, mehr Geld für die Straßenunterhaltung im knappen Haushalt aufzutreiben. Bis dahin wird es weiter rumpeln für die Radfahrer zwischen Schalksmühle und der Krausen Buche.

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