Ergebnisse der Qualitätsanalyse an Halvers Sekundarschule liegen vor

Gute Noten für die Humboldtschule

Schulleben an der Humboldtschule - 2019 noch ganz ohne Masken.
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Schulleben an der Humboldtschule - 2019 noch ganz ohne Masken.

„Ich weiß, an wen ich mich wenden kann.“ Das sagen 100 Prozent der befragten Eltern und Schüler der Humboldtschule in der Abfrage durch die Fachleute der Bezirksregierung Arnsberg. Es ist eines der Ergebnisse, auf die Schulleitung und Kollegium stolz sind.

Halver - Halvers Sekundarschule hatte die Qualitätsanalyse des Landes NRW im Haus, und zwar auf freiwilliger Basis. Eigentlich ist der Schul-Tüv aus Corona-Gründen ausgesetzt. Doch man hatte bereits die nötige Vorarbeit geleistet und wollte wissen, wo man steht, sagt Schulleiter Reiner Klausing.

Das begehrte „++“

Am Ende steht an neun Stellen des Prüfungskatalogs das begehrte „++“. In der Skala der Schulprüfer bedeutet das ausformuliert: „Das Kriterium ist beispielhaft erfüllt: Die Qualität ist exzellent, die Ausführung beispielhaft und kann als Vorbild für andere genutzt werden.“ Die Bestnote bekommt die Humboldtschule insbesondere im Bereich der Schulkultur beim respektvollen Umgang miteinander und der Beteiligung der Schüler an Entscheidungsprozessen, für die Akzeptanz von Vielfalt und Unterschiedlichkeit und den Informationsfluss zwischen den Beteiligten. Auch Übergangsmanagement und systematische Beratung bewerten die externen Prüfer als hervorragend. Und an zwölf weiteren Stellen erricht die Schule das „+“, das heißt, das „Kriterium ist erfüllt. Die Qualität entspricht den Erwartungen“.

Impulse mitgenommen

Doch auch „Impulse“ entnimmt Klausing der mehrstufigen Kontrolle mit Bewertung der vorgelegten Konzepte, Auswertung von persönlichen wie auch Online-Interviews und nicht zuletzt der Unterrichtsbewertung mit rund 30 Klassenbesuchen. Bei der Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht sehen die Prüfer noch Luft nach oben, und das weiß auch Klausing, der noch von einer Daueraufgabe weiß, die die Humboldtschule vor der Brust hat. Es geht um die immer weitere Differenzierung des Lernangebots für die naturgemäß heterogene Schülerschaft. Diese Individualisierung werde die große Entwicklungsaufgabe der nächsten Jahre, weiß der Schulleiter.

Anders sein wird akzeptiert

Immerhin rund 60 Kinder mit besonderem Förderbedarf gehen an der Humboldtstraße zur Schule und teilen sich das Klassenzimmer mit Mitschülern, die ein höheres Lern- und Leistungsvermögen mitbringen. Das erfordere ein besonderes Miteinander, und daher freut sich Klausing auch über die Aussage aus der Schülerschaft: „Hier kann man anders sein. Das wird akzeptiert.“

Immer eine Zwischenbilanz

Doch so erfreulich das Ergebnis auch sei, bleibe es dennoch Zwischenbilanz, und mehr werde man auch nie haben. Die Entwicklung des Lernens, die Halbwertszeit von Wissen bringe ständige Veränderung und Anpassung mit sich. „Die Methodik des Lernens wird immer wichtiger“, weniger die reinen Inhalte, die vor wenigen Jahrzehnte per Frontalunterricht verabreicht wurden.

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