Qualitätsanalyse NRW gibt Realschule gute Noten

„Wir sind mächtig stolz!“, freuen sich der Leiter der Realschule, Friedhelm Schröder, und seine Stellvertreterin Eva Bangert über die überdurchschnittlich gute Bewertung bei der Qualitätsanalyse NRW. - Ruthmann

Halver -  „Wir sind mächtig stolz!“, freuen sich Friedhelm Schröder und Eva Bangert, Leiter der Realschule und seine Stellvertreterin, über das Ergebnis der Qualitätsanalyse Nordrhein-Westfalen: Acht Mal gab es ein „vorbildlich“ und 13 Mal ein „gut“.

Lediglich die Evaluation (Selbstüberprüfung der gesteckten Ziele) wurde mit „in einem Teilbereich entwicklungsbedürftig“ bewertet. Die schlechteste der vier Benotungen (erheblich entwicklungsbedürftig) gab es überhaupt nicht.

Vor einigen Jahren hatte das Land entschieden, die Qualität der Schulen zu überprüfen. Nach und nach wurden die Einrichtungen von den Qualitätsprüfern besucht. Mittlerweile seien nun auch die 133 Realschulen im Regierungsbezirk Arnsberg bis auf wenige Ausnahmen abgearbeitet, meinte Schröder. Die Prüfer hätten sich in Halver im Mai angekündigt, sich dann zuerst Gebäude und Räume angesehen und zwei Wochen nach den Sommerferien an drei Tagen insgesamt 42 Unterrichtsstunden besucht.

Zudem wurden sieben eineinhalb bis zwei Stunden lange Interviews mit Schülern, Eltern, Lehrern und anderen Personen der Realschule geführt. Verteilung von Gruppen-, Partner-, Einzel- und Plenumsarbeit im Unterricht, Klarheit, Transparenz, Schülerorientierung, Umgang mit Sprache und Unterrichtsklima sind einige der insgesamt 22 Merkmale, die untersucht wurden.

Das Ergebnis dieser Qualitätsanalyse – die in einigen Jahren erneut angestellt werden soll – wurde der Schulleitung jetzt vorgelegt. „Wir sind hervorragend aufgestellt, auch für die Zukunft“, freuen sich Bangert und Schröder über die überdurchschnittlich gute Bewertung. Denn es mache deutlich, dass die Halveraner Realschule einen guten, zeitgemäßen und abwechslungsreichen Unterricht durchführe.

Als besondere Stärken wurden dabei das Schulklima, die Kooperation der Lehrkräfte und die umfassende Begleitung der Schüler, besonders beim Übergang zum Beruf, und die Förderung der personalen Kompetenzen der Kinder genannt. Schröder und Bangert sehen sich bestätigt, dass durch die vielfältigen Aktivitäten und die Vermittlung von Werten die Schüler gut auf die Zukunft vorbereitet werden. - Det Ruthmann

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