Puzzle-Arbeit für neue Tribüne

Mark Wallmann (links) half gestern mit einigen Aktiven aus dem Jugend- und Seniorenbereich der SG Schalksmühle-Halver beim Abladen der Tribünen-Teile. -  Fotos: F. Zacharias

HALVER - Erst ein neuer Bodenbelag, jetzt eine zusätzliche Tribüne: Das Jahr 2013 ist für die Sporthalle an der Mühlenstraße ein Jahr der Veränderungen. Seit gestern laufen die Arbeiten für weitere Sitzplätze, die die Zuschauerkapazität auf 914 steigen lassen.

Es ist eine echte Runderneuerung, die die Sportstätte derzeit erfährt. Und verantwortlich dafür ist nicht zuletzt die SG Schalksmühle-Halver. Im Zuge der Diskussionen um einen neuen Hallenboden (wir berichteten) kam auch der Wunsch nach weiteren Zuschauerplätzen zur Sprache, der sich nun erfüllt. 272 zusätzliche Besucher kann die Halle fortan aufnehmen, hinzu kommen jene Gäste, die auf der bereits vorhandenen Tribüne Platz finden (mit 388 Sitz- und 254 Stehplätzen). Die Kosten in mittlerer fünfstelliger Höhe übernimmt die SGSH mit Hilfe von Sponsoren.

„Die Genehmigung der Anlage war kein Problem“, sagt Wilfried Lüdtke vom Fachbereich „Bauen und Wohnen“. „Wir haben einen Brandschutzingenieur hinzu gezogen und sämtliche Auflagen erfüllt.“ Dass sowohl vom Spielfeld die oberen als auch von der oberen Tribüne die unteren Fluchtwege genutzt werden können, kommt allen Beteiligten zugute. Denn: Von den oberen Rängen wurden Durchgänge auf die neue Tribüne geschaffen, die eine problemlose Anbindung ermöglichen – zum einen in Sachen Sicherheit, zum anderen ist auch das Catering für die Zuschauer der unteren Ränge problemlos erreichbar.

Viel zu tun hatten gestern nicht nur Mitarbeiter der Tribünenbau-Firma Kaiser, die aus den vielen verschiedenen Teilen ein Puzzle zusammensetzen müssen. Auch Spieler und Vorstandsmitglieder der SG Schalksmühle-Halver packten mit an, als es galt, den Sattelschlepper mit all den Tribünenteilen zu entladen. Eine Arbeit, die sich am Ende aber nicht nur für die Handballer lohnen soll, wie Mark Wallmann, Geschäftsführer der SH-Handball-Spielbetriebs GmbH, erklärt: „Die Nutzung der Tribüne auch von anderen Vereinen oder den Schulen ist auf jeden Fall das Ziel.“

Dennoch überwiegt nun natürlich erst einmal bei den Akteuren der SGSH die Vorfreude auf die neue Tribüne, für die das Handballspielfeld auf dem neuen Boden extra in Richtung Geräteräume verschoben wurde. Zwei Meter beträgt künftig der Abstand des untersten Ranges vom Handballgeschehen. Raum, der jedoch eventuell künftig von den Mannschaften eingenommen wird – damit diese die Anzeigetafel im Blick haben. „Das fordert der Handballverband“, erklärt Mark Wallmann. Im schlimmsten Fall kommen auf die SGSH Unkosten für eine neue Anzeigentafel zu. Die würde laut Wallmann circa 7000 Euro kosten. „Geld, das wir uns gerne sparen würden.“ Doch zeigt das neue Thema nach der Tribünen-Anschaffung eines überdeutlich: dass es für die Führungsriege der Handballer so schnell nicht langweilig wird.

Von Frank Zacharias

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