Spannende Abenteuer mit Robinson und Zieglinde

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Andreas Ermster, seine Ehefrau Sabine und seinen Kinder Lena, Marit und Max sowie Ilka Theil und Andreas Deckert bilden das Lüdenscheider Puppentheater „Mummenschanz“.

HALVER - Robinson, der abenteuerlustige Titelheld der Story, ist eine Marionette. Seine tierische Freundin, die Ziege Zieglinde, auch. Beide stammen aus der Kreativwerkstatt von Andreas Ermster, der aus Daniel Defoes berühmtem Abenteuerroman „Robinson Crusoe“ und dem biblischen Gleichnis vom verlorenen Sohn eine zauberhafte „Robinson“-Geschichte kreiert hat.

Gemeinsam mit Ehefrau Sabine und seinen drei Kindern Lena, Marit und Max, die ebenso begeisterte Puppenspieler wie ihr Vater sind, bringt der Lüdenscheider sein neuestes Stück am 21. Juli und 25. August in der Heesfelder Mühle zur Aufführung. Jeweils um 15 Uhr ist Vorstellungsbeginn. Weitere Vorstellungen des Puppentheaters „Mummenschanz“ vor Ort sind geplant. Einmal im Monat, so ist es angedacht, nimmt Robinson dann Reißaus von daheim und sucht in der großen, weiten Welt sein Glück. Ein Jahr Vorbereitungszeit investierte die Lüdenscheider Familie in ihr neues Stück, in dem es Robinson wie im Roman auf eine einsame Insel verschlägt. Alle Marionetten, Kulissen und Bühnenbilder sind selbst gebaut. Sogar ein großes Schiff, auf dem Robinson in die Neue Welt aufbricht, ist darunter. Vierzehn Puppen - den Eingeborenen Freitag, Seeleute, Kannibalen, Robinsons Eltern, Mönche und Nonnen - erweckt die fünfköpfige Familie mit geschickten Händen zum Leben. Jede Marionette, aus Holzmodelliermasse geformt, besitzt individuelle, unverwechselbare Züge. Um die Handlung des Romans, die den Kern des Stücks darstellt, hat Andreas Ermster eine stimmige Rahmenhandlung „gestrickt“. Robinson wird darin als Kaufmannssohn, den das große Abenteuer lockt, vorgestellt. Wie einst der verlorene Sohn des Neuen Testaments kehrt er am Ende wohlbehalten in den Schoß seiner Familie zurück. Nicht nur die Marionetten, auch die Dialoge und die Geräusche (Wind, Wellen und tosende Wogen) der sechs Szenen, aus denen das Stück besteht, hat sich Andreas Ermster ausgedacht. Die eingängige Musik, die ein wichtiger Bestandteil der Produktion ist, hat Andreas Theil geschrieben. Dialoge, Musik und Gesang wurden im Vorfeld eingespielt. Bei der Aufführung gilt die gesamte Aufmerksamkeit der Puppenspieler dem Führen und Bewegen der Marionetten. Ilka Deckert unterstützt die Ermsters als Mitspielerin. Der Eintritt ist frei. Am Ende der Vorstellung kann jeder geben, soviel er mag. Ein Teil davon geht an soziale Projekte oder bedürftige Familien. - Monika Salzmann

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