Weg ist frei für AFG und Humboldtschule

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Die Lindenhofschule an der Schulstraße in Halver.

Halver - Angesichts der scharfen Debatte im Rat um die Zukunft der Grundschule Oberbrügge rückten sie fast in den Hindergrund: die Entscheidungen über die Fortentwicklung der Humboldtschule und des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG).

Für beide städtische Bildungseinrichtungen hat der Rat mit seinen Beschlüssen am Montag den Weg frei gemacht. Die Humboldtschule bleibt danach an ihrem Standort der Realschule und erhält zusätzlichen Platz über zwei Klassen- und zehn Differenzierungsräume, die über einen Erweiterungsbau geschaffen werden sollen. Hinzu kommen ein Technikraum, Mensabereich und zusätzliche Lehrerarbeitsplätze.

Beim AFG will die Stadt kurzfristig auf den Platzbedarf reagieren durch die Bereitstellung freier Flächen in der Ganztagsschule (GTS) bereits nach den Sommerferien mit Kursräumen für die Oberstufe und Lehrerarbeitsplätzen. Ein ausdrückliches Lob zollte Schulplaner Dr. Heinfried Habeck der Schule in offener Sitzung: „Das beste Gymnasialergebnis, das ich je zur Kenntnis bekommen habe.“

Ein Stillhalteabkommen herrscht zurzeit in Sachen Lindenhofschule. Ein angedachter Umzug in frei werdende Räume der auslaufenden GTS könnte in den Fokus rücken, falls die Schülerzahlen steigen. CDU und UWG aber legten sich zunächst auf den Verbleib an der Schulstraße fest.

Auch die Grünen-Fraktion betrachtet die Schulstraße zurzeit als richtigen Standort für die Schule. Ein Prüfauftrag ist somit „auf unbestimmte Zeit zurückgestellt“, so der Ratsbeschluss vom Montagabend.

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