Presbyterwahl in Halver

Beste Stimmung am Sonntag bei der Presbyterwahl in der Evangelischen Kirchengemeinde Halver.

HALVER ▪ Rund 5800 Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde in Halver waren Sonntag zur Presbyteriumswahl aufgerufen – wer es letztlich ins Gremium geschafft hat, stand bis Redaktionsschluss jedoch noch nicht fest.

Bevor die Wahlurne nach dem Gottesdienst freigegeben worden war, traten die Wahlhelfer zu einem gemeinsamen Gebet zusammen. „Dein Wille, nicht unser Wille geschehe“, hieß es darin. Außerdem baten die Helfer um eine faire Wahl. Schon kurz nach dem Gottesdienst hatte sich eine Menschentraube vor dem Gemeindehaus versammelt, um zu wählen. Nach Vorlage ihres Personalausweises und dem Abhaken auf der Wahlliste konnten sie dann zwölf der insgesamt 16 Kandidaten auswählen. Insgesamt 390 Wahlberechtigte gaben ihre Stimme ab. Darunter 148 Briefwähler, die bereits vorab ihre ausgefüllten Stimmzettel eingesendet hatten. „Das ist eine recht hohe Wahlbeteiligung“, so Pfarrer Dickel. Zwar hätten sich bei der Wahl vor acht Jahren ähnlich viele Mitglieder beteiligt, doch ist die Zahl der Stimmberechtigten seither rapide gesunken.

Die Presbyteriumswahl war in den vergangenen Wochen und Monaten heiß umstritten: Noch bei der Vorstellung der Kandidaten war es zu hitzigen Diskussionen gekommen (wir berichteten). Dass die Halveraner dieses Thema bewegt, zeigte sich auch an den zahlreichen Leserbriefen, die allein in der vergangenen Woche in unserer Redaktion eingingen.

Zur Wahl als Presbyter standen Ute Enslin-Kalitzki, Heike Esken, Jörg Grigull, Klaus-Peter Höller, Mathias Ihne, Sophie Ihne, Ralph Kämper, Michael Loitz, Jens Riedel, Florian Schlepps, Marianne Schmidt, Birgit Schröder, Heiko Sonnenschein, Kornelia Steller, Beate Turck und Dorothea Turck-Brudereck.

Gewählt wurde übrigens nicht nur in Halver. In ganz Westfalen waren rund 500 000 evangelische Christen aufgerufen, ihre Leitungsgremien neu zu wählen. Halver gehörte allerdings zu den 20 Prozent der Gemeinden, in denen mehr Bewerber als Plätze zur Verfügung standen.

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