Fußball, Filmnacht, Lagerfeuer

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Das erste Schwenker Fußballcamp in der FK Söhnchen Arena stimmte die Organisatoren des TuS Ennepe sehr zufrieden. Eine Neuauflage ist für das kommende Jahr fest geplant.

Halver - Ein Fußballcamp an der frischen Luft in der witterungsmäßig kühlen Osterzeit ist ungewöhnlich. Das Fußball-Ferienprogramm, das der TuS Ennepe erarbeitet hat, war es auch – im positiven Sinne.

„Es gibt keine Anforderungen. Die Leistung spielt hier keine Rolle. Wenn die Kinder gerade einmal keine Lust auf Fußball haben, können sie sich auch anders beschäftigen. Einige von den Kleinen haben in den vergangenen Tagen beispielsweise Bilder gemalt“, resümierten Marcel Schmidt und Andre Reich vom TuS Ennepe, der von Dienstag bis Donnerstag das Schwenker Fußballcamp auf der Friedrichshöhe veranstaltet hat.

37 Kinder aus Halver, Lüdenscheid, Kierspe und Meinerzhagen waren neugierig auf das Camp, das in diesem Jahr aus der Taufe gehoben wurde. „Gut die Hälfte der Kinder spielt im Verein Fußball. Die anderen nur hobbymäßig – manche hatten noch gar keinen Kontakt zur Sportart“, erklärte TuS-Jugendleiter Andre Reich. Und genau darum ging es: Kinder für den Sport und den Ball zu begeistern. „Wie jeder andere kleine Fußballverein müssen wir uns aktiv darum kümmern, dass die Nachwuchsabteilung läuft. Dafür müssen wir natürlich die Jüngsten gewinnen.“

Abwechslungsreiches Programm

Um das dreitägige Programm für die Fünf- bis Zehnjährigen so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, liefen die Planungen der Organisatoren bereits seit September. So stand an allen Tagen nicht nur das Spiel mit dem Ball im Mittelpunkt: „Von Mittwoch auf Donnerstag gab es eine Filmnacht im Vereinsheim, zu der wir gemeinsam Popcorn gemacht haben. Zudem konnten die Kinder die tolle Atmosphäre am Lagerfeuer genießen. Aufgepasst haben dabei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die die Gelegenheit nutzten, um den Kindern ihr Fahrzeug zu zeigen“, erzählte Marcel Schmidt.

Auf dem Platz wurden die 37 Teilnehmer in drei altersgerechte Gruppen aufgeteilt. Je drei Trainer des TuS kümmerten sich um jede Gruppe: „Bei den Jüngsten wurde unter anderem Fangen gespielt, mit den Kindern der ältesten Gruppe wurden klassische Übungen wie Torschuss gemacht“, so Andre Reich.

Bereits jetzt sind sich die Organisatoren einig: „Das machen wir im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder! Die Premiere des Camps war ein voller Erfolg. Die Arbeit hat sich wirklich gelohnt!“

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