Auszeichnung für Ausbildung

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Stefan Padberg (Volksbank), Andreas Jann, Fabian Bräutigam (Handwerkskammer Südwestfalen) und Melanie Twenhöven (Volksbank) bei der Übergabe am Mühlenberg.

Halver - Informationstechnik ist das Kerngeschäft für Andreas Jann in seinem Handwerksbetrieb am Mühlenberg. Das zweite ist Ausbildung.

Das sieht zumindest die Handwerkskammer Südwestfalen so, die dem Halveraner Informationstechnik-Meister am Mittwoch zunächst den Nominierungspreis für qualifizierte Ausbildung verlieh. 

Dotiert ist bereits die Nominierung mit einer Prämie von 500 Euro. Der letztliche Preisträger erhält 1000 Euro, wenn es am 15. September um die Verleihung in Arnsberg geht. Gesponsert wird der Wettbewerb von der Volksbank, für die am Mittwoch Stefan Padberg und Melanie Twenhöven in das Geschäft gekommen waren. „Leistung und Erfolg“, dies sei die Kategorie, für die der Preis ausgelobt sei, erläuterte beim Ortstermin Fabian Bräutigam seitens der Handwerkskammer das Projekt. 

Die Auszubildenden, die in Janns Betrieb ihren Weg zum Gesellen machen, hätten durchweg hervorragende Ergebnisse erzielt, zum Teil bis auf Landesebene. Zwei Gesellen und ganz aktuell drei Auszubildende beschäftigt Jann. „Informationselektroniker mit Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik“ dürfen sie sich anschließend nennen.

"Wir brauchen die Fachleute"

Aber warum nimmt Jann Ausbildung so wichtig? „Wenn wir es nicht tun, wer sonst?“, fragt er zurück. „Wir brauchen die Fachleute. Ohne Ausbildung kriegen wir keine“, erklärt er seine hohe Quote und auch die qualitativen Anforderungen. Selbst in verschiedensten Gremien bis zum Meisterprüfungsausschuss vertreten, ist für ihn die persönliche Fortbildung in allen Bereichen Daueraufgabe. 

Gleichzeitig hat er mit einem Problem zu kämpfen, mit dem das Handwerk allgemein zu tun hat. Die Zahl der Bewerber gehe zurück, und die jungen Mitarbeiter kämen zum Teil auch von außerhalb. Dabei erwartet der Meister, der seit 1989 ausbildet, keine Wunderdinge. 

„Die Noten sind zweitrangig“, sagt er. Doch er will, dass sie sich in einem Praktikum beweisen. „Ich will die gesehen haben.“ Seine Azubis „müssen mit den Kollegen zurechtkommen“, weil sich die Beteiligten in der Praxis aufeinander verlassen können müssten.

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