„Stärke durch Selbstschutz“

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Halver - Das Präventionsprogramm „stop and go - Jugendschutzparcours“ der katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, stand am Dienstag für die Schüler der Klassen 8a und 8b der Ganztagsschule (GTS) auf dem Stundenplan.

In Kooperation mit dem Jugendamt Märkischer Kreis sowie dem neuen Jugendcafé Aquarium durchliefen die Schüler hierbei insgesamt vier Arbeitsgruppen mit verschiedenen Themenschwerpunkten: Jugendschutzgesetz, Medien, Sucht und Konsum.

So diskutierten die Jugendlichen mit Arndt Spielmann vom Jugendcafé über die Wirkung von Gewalt in Filmen und Videospielen, bekamen das aktuelle Jugendschutzgesetz erklärt oder durften im Rahmen der Suchtprävention mithilfe einer Rauschbrille erleben, wie sich die Wahrnehmung unter Alkoholkonsum verändert. Zudem wurden sie über die Gefahren des Alkohol- und Nikotinkonsumes aufgeklärt, der unter anderem das Gehirn der Schüler negativ beeinflussen könne. Schulsozialarbeiterin Meike Angsmann zeigte den Schülern zudem, wie große Konzerne mit Werbung und Botschaften gezielt versuchen, Jugendliche in ihrem Konsumverhalten zu manipulieren.

Unerkannte Süchte

Zudem bemerkte Angsmann, dass zu den neueren Süchten auch die Videospiel- und Internetsucht gehöre, was viele Jugendliche gar nicht wahrnehmen würden. „Das Programm, das jährlich wechselnd in einem anderen Bundesland stattfindet, dient der Prävention gegen Gefährdungen aller Art von Jugendlichen“, sagte Eveline Schöffer vom Jugendamt MK. Der Fokus lege dabei darauf, die Jugendlichen über die Gefahren aufzuklären und zu sensibilisieren. „Die effektivste Gegenmaßnahmen ist die Stärke durch Selbstschutz“, so Schöffer.

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