Positives Urteil für drei Tage Kirmestrubel

Bei Großveranstaltungen wie die Halveraner Kirmes, die in diesem Jahr zum 366. Mal stattfand und zum ersten Mal offiziell viertägig, geht fast schon „naturgemäß“ nicht alles reibungs- und problemlos über die Bühne. Das gilt besonders für die nächtlichen Zeiten, wenn Karussells schon geschlossen und an den Bierbuden das letzte Bier längst gezapft ist.

Gleichwohl zeigten sich sowohl die Polizei als auch „Platzmeister“ Lutz Eicker überaus zufrieden, denn besondere Vorkommnisse gab es bis gestern Morgen nicht.

Zwölf kleinere Einsätze hatten die Polizeibeamten in der Zeit von Samstag, 0 Uhr, bis gestern um 7 Uhr zu fahren. Dabei, so Polizeipressesprecher Norbert Pusch, sei es um Ruhestörungen und hilflose Personen, bei denen zu viel Alkohol im Spiel war, gegangen. Wenn die Kollegen zu Ruhestörungen – zumeist am Rande der Kirmes – gerufen wurden, habe sich das Ganze beim Eintreffen meist schon erledigt.

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Halveraner Kirmes

Auch das „Rumturnen“ auf einem Karussell und eine leichte Körperverletzung wollte der Polizeipressesprecher nicht überbewerten: „Nichts Gravierendes“ lautet daher das positive Urteil nach drei Tagen Kirmestrubel. Ebenso fällt das Urteil von Lutz Eicker vom Fachbereich Bürgerdienste aus. Der „Platzmeister“ und Organisator der Kirmes hatte lediglich einmal eine „Rüge“ aussprechen müssen:

Eine Bierbude war zwar gerade im Begriff zu schließen, verkaufte aber noch Bier nach 3 Uhr, also der Sperrstunde. Aber das sei letztlich kein Problem gewesen – zumal Eicker bei seinen nächtlichen Kontrollgängen Amtshilfe von der Polizei erhält. „Für die Unterstützung der Beamten bin ich auch dankbar“, sagt der Platzmeister. Er hofft, dass auch am Ende der vergangenen Nacht wieder stehen wird: Keine besonderen Vorkommnisse. ▪ Det Ruthmann

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