Positives Festival für den guten Zweck im Rathauspark

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Die vier Musiker von First Blood bildeten am Samstag den Abschluss eines Tages, bei dem die Mischung zwischen Feiern und etwas Nützlichem tun auch in diesem Jahr aufging

Halver - Nützliches mit angenehmen zu verbinden ist zuweilen nicht immer eine leichte Aufgabe. Am Samstag im Rathauspark ist diese Mischung dem Hardcore Help Foundation Summerfest auch bei der 2. Auflage einmal mehr gelungen. Und das gleich in mehrerer Hinsicht.

Allen voran das Zusammenspiel zwischen dem Feiern auf einem Open Air Festival und der gleichzeitigen Gemeinnützigkeit ging sehr gut ineinander über. Bei freiem Eintritt unterstützten die Besucher, die auch in diesem Jahr bei optimalen Bedingungen in Scharen in den Rathauspark kamen, die Aktionen zahlreich und gerne.

Egal ob der Kauf der begehrten Festivalbändchen, diverser Spendenshirts der Hardcore Help Foundation oder die Teilnahme an der großen Tombola, deren Lose schnell ausverkauft waren – das Interesse, die verschiedenen Projekte zu unterstützen, war unübersehbar. Dabei gaben die Organisatoren auch Auskunft über die Projekte in Kenia und über die Unterstützung von Obachlosen- und Flüchtlingsprojekten.

Unter den Interessierten fanden sich nicht nur viele jüngere Musikfans, die extra aus ganz Deutschland, Dänemark, Belgien, Frankreich oder den Niederlanden nach Halver reisten, sondern auch viele Ältere, die schnell Berührungspunkte fanden. Alle ließen sich von der Festivalstimmung treiben und feierten ausgelassen.

2. Hardcore Help Foundation Summerfest in Halver

Aber nicht nur bei den Besuchern war das Festival beliebt. Auch die auftretenden Künstler waren von der Idee, ein Festival für den guten Zweck zu veranstalteten, begeistert. „Bei einem vollen Tourplan ist es immer etwas Glück, dass es zeitlich passt und man bei so einem Festival auftreten kann. Wenn es aber passt, freuen wir uns umso mehr. Die Arbeit der Hardcore Help Foundation verdient einfach eine Unterstützung, wie sie hier die vielen Besucher auch zeigen“, erklärten die Mitglieder von First Blood, die nur einen Tag nach dem Auftritt in Halver bereits wieder in Belgien ran mussten.

Dabei kam der US-Band der Auftritt gerade in Europa durchaus gelegen. „Die Hardcoreszene in Europa ist viel offener als in den USA. Hier gehen die Leute mehr aus sich heraus und nehmen die Dinge viel besser auf. Zudem ist es für Veganer wie uns viel leichter, sich auf einem Festival zu versorgen“, so die Musiker mit Blick auf den extra organisierten und gefragten veganen Caterer beim Summerfest.

Ähnliche Töne wie First Blood schlugen auch Questions aus Brasilien an. „Wenn es die Chance gibt, eine so gute Sache zu unterstützen, ist das ein tolles Gefühl. Wenn wir unsere Musik, die hier nahezu unbekannt ist, in so einem Rahmen präsentieren können und freundlich aufgenommen werden, ist das umso erfreulicher“, so Bassist Helio Suzuki.

Angesichts dieser positiven Resonanz und der guten Stimmung bei den Organisatoren, gibt es bereits erste Gedanken für 2016, wenn die Hardcore Help Foundation im Rahmen ihres Summerfestes auch ihr fünfjähriges Bestehen feiern kann. Allzu große Veränderung bedarf es nach dem gelungenen Festivaltag am Samstag für alle Beteiligten wohl kaum.

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