2017 ein Unfalltoter auf Halvers Straßen

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Halver - Bei Verkehrsunfällen im vergangenen Jahr in Halver ist ein Mensch ums Leben gekommen. Es war ein 50 Jahre alter Radfahrer aus Lindlar, der an einem Baustellenschild in Höhe Schwenke auf der B 229 stürzte. Die Unfallstatistik der Kreispolizeibehörde für 2017 zeichnet ein gemischtes Bild.

Die Zahl der Unfälle mit Schwerverletzten in Halver war rückläufig von 11 auf 9. Bei Unfällen mit leicht verletzten Personen stieg die Zahl hingegen von 21 auf 38 und damit um 81 Prozent. Ebenso deutlich fiel der Anstieg (von 10 auf 19) bei schwereren Sachschadensunfällen ohne Verletzte aus. 

Unfallfluchten rückläufig

Erfreulicher hingegen die Entwicklung bei der Zahl von Unfallfluchten, die in Halver von 99 auf 75 um 24 Prozent sank. In der Nachbarkommune Schalksmühle gab es keine Verkehrstoten und einen Rückgang der Unfallzahlen mit Schwerverletzten von 11 auf 9. Bei Unfällen mit Leichtverletzten nahm die Zahl von 15 auf 21 deutlich zu. Geradezu explosionsartig nahmen (von 3 auf 16) die schweren Sachschadensunfälle zu. Und auch in Schalksmühle sinken die Fallzahlen von Unfallflucht von 55 auf 47. Sieben Unfälle verzeichnete die Polizei für beide Kommunen zusammen im Zusammenhang mit Alkohol, fünf davon in Halver. Rechnet man die Gesamtzahl aller registrierten Unfälle einschließlich Bagatellunfälle zusammen, waren es im letzten Jahr 808, 43 mehr als noch 2016. 

Weniger Kinder betroffen 

Vorsichtig positiv sieht laut Statistik die Bilanz bei Unfällen von Kindern und auf dem Schulweg aus. Im Jahr 2017 ereigneten sich mit drei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Kindern drei weniger als im Jahr zuvor. Dabei werden in Schalksmühle zwei Kinder verletzt, eines davon schwer. Beide Unfälle ereigneten sich auf dem Schulweg.

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