Planungen zum Kreisel in den letzten Zügen

Auf den Plänen von Straßen.NRW hat der Kreisverkehr bereits Formen angenommen: Rechts ist die B229 aus Richtung Lüdenscheid zu sehen. ▪ Straßen.NRW

HALVER ▪ Halvers erster Kreisverkehr nimmt Formen an: Die Vermessungsarbeiten im Kreuzungsbereich Von-Vincke-Straße (Kreisstraße 37)/B 229 sind bereits erfolgt, Pläne liegen vor, ein Termin mit den Versorgungsunternehmen für nächste Woche avisiert.

Wie es am Montag von Seiten des Landesbetriebs Straßen.NRW hieß, soll die Maßnahme anschließend ausgeschrieben werden, um noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen zu können. Klaus Gillmann, Projektleiter Planung bei Straßen.NRW, stellte auf AA-Anfrage einige Eckdaten vor: Danach soll sich der Durchmesser des Kreisels auf 40 Meter belaufen, die Fahrbahn innerhalb des Kreisverkehrs soll eine Breite von 6,50 Meter aufweisen. Im Zuge der Arbeiten muss die Kreisstraße auf einer Länge von 55 Metern, die Bundesstraße 229 auf insgesamt 170 Metern Länge ausgebaut werden. Der Gehweg entlang der Kreisstraße  37 (gegenüber der Einmündung Langenscheid) soll indes so weit verlängert werden, das Fußgänger eine Querungshilfe zwischen Kreisverkehr und Einmündung Langenscheid nutzen können. Die Mittelinsel soll einen Durchmesser von etwa 8 Metern haben und begrünt werden.

„Durch den Umbau des Knotens zum Kreisverkehrsplatz wird dieser eine verkehrsgerechte und den sicherheitstechnischen Anforderungen entsprechende Verkehrsführung erhalten“, so Gillmann. Mit gleich mehreren positiven Effekten: Im Vergleich zur alternativen Ampelanlage soll die Wartezeit verkürzt und somit die Belästigung durch Abgase und Lärm verringert werden. Zum anderen soll der Kreisverkehr „geschwindigkeitsdämpfend“ wirken, wie es heißt.

Wie berichtet, war die Diskussion um den Kreisel vor drei Jahren entfacht worden, nachdem der Bereich von den Behörden als Unfallschwerpunkt erkannt worden war. Seither gilt ein Linksabbiegeverbot sowohl für Autofahrer, die aus dem Langenscheid kommen, als auch für solche, die von der Von-Vincke-Straße in den Langenscheid abbiegen wollen. Zur Entlastung des gefährlichen Bereichs wurde damals auch eine Ampellösung vorgeschlagen, die nach einer von Straßen.NRW in Auftrag gegebenen Verkehrsanalyse jedoch verworfen wurde. Im November 2008 forderten die Ratsfraktionen geschlossen, einen Kreisverkehr zu installieren – mit Erfolg. Ende 2009 gab es grünes Licht für die Maßnahme. ▪ Frank Zacharias

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