Plage Motorradlärm: Kommunen im Gespräch mit dem Märkischen Kreis

Etwas Hoffnung für Anwohner an Kreisstraße 3

Kreisstraße 3 zwischen Anschlag und Schwenke
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Die Kreisstraße 3 ist beliebt bei Bikern, die aber sind es nicht bei den Anwohnern.

Die Kreisstraße 3 von Schwenke nach Anschlag und danach durchs Kerspetal bis Kierspe bleibt Gesprächsthema. Eine konkrete Lösung liegt bislang allerdings noch nicht vor.

Diesen Sachverhalt bestätigt auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers Halvers Bürgermeister Michael Brosch, der gemeinsam mit seinem Kiersper Amtskollegen Olaf Stelse mit dem Märkischen Kreis im Gespräch ist. Denn der ist zuständig für die übergeordnete Straße, die an warmen und trockenen Tagen von Motorrad-Kolonnen heimgesucht wird.

Schon lange Anwohnerprotest

Ist von den Bikern nur ein Teil mit ausgeräumten Auspuffanlagen unterwegs oder dreht den Motor bis in den fünfstelligen Bereich, ist es für die Anwohner mit der Ruhe vorbei. Am Wochenende seien Unterhaltungen im Freien schwierig, berichtet ein Anwohner, der bereits eine Unterschriftenliste im Halveraner Rat übergeben hatte.

Tempolimit möglich?

In drei bis vier Wochen werde man sich aufs Neue mit dem Kreis zusammensetzen, kündigt Michael Brosch an. Dann soll es darum gehen, konkrete Streckenabschnitte zu benennen, die man vom Tempo her entschärfen sollte. Zurzeit ist 100 km/h möglich auf der kurvigen Straße mit ihren vielen Kuppen. Für Familienausflüge mit dem Rad taugt die K 3 kaum noch.

Tempolimits sind also vorstellbar, an eine Sperrung für Motorräder glaubt Brosch nicht. Das habe die Erfahrung mit der Nordhelle gezeigt, an der das Verwaltungsgericht das Verbot kassierte.

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