Ganztagsschule

Das sehen die Pläne für das Hauptschulgebäude vor

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Aus der Schule soll ein Lern- und Begegnungszentrum werden.

Halver - Wenn das laufende Schuljahr im Sommer endet, endet auch die Ära der Ganztagsschule. Für die Gebäudenutzung stehen die Pläne bereits.

Noch ein Jahrgang besucht an der Gemeinschaftshauptschule den Unterricht. Wenn die Schüler im Sommer die Schule verlassen, sind sie die letzten der GTS gewesen. Eine Schule, die viele Halveraner besuchten, schließt dann ihre Pforten. 

Doch das Gebäude wird zum Teil schon jetzt anderweitig genutzt – und auch für den restlichen Teil gibt es Pläne. Es soll zu einem Lern- und Begegnungszentrum werden, wie Kai Hellmann vom Fachbereich Bürgerdienste, mitteilt. Die Schule hat schon länger einige Kapazitäten frei. 

Teile der Schule werden bereits jetzt genutzt

Das Kellergeschoss wird bereits von der Tafel und der Kleiderkammer sowie vom Schießclub und dem Fanfarencorps genutzt. Auch das neue Bürgerzentrum feierte seine Eröffnung im vergangenen Jahr und nutzt damit die Räume der alten Mensa und die Werkräume. Auch das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) belegt bereits einige Räume als Lagerfläche und auch der Verwaltungstrakt im Erdgeschoss wird künftig vom AFG mitgenutzt. Die naturwissenschaftlichen Räume, der Musikraum, die Schulküche und der neue Werkraum im Erdgeschoss werden weiterhin von der Humboldtschule und vom AFG mitgenutzt. 

VHS belegt sechs Räume

Die schulpsychologische Beratungsstelle hat zwar bereits jetzt ihren Sitz im ersten Obergeschoss, wird aber nach den Sommerferien ins Erdgeschoss umziehen. Im ersten Obergeschoss werden dann die Klassenräume ebenfalls komplett vom AFG genutzt. Eine Etage höher wird die Volkshochschule (VHS) sechs Räume belegen. 

Sechs weitere Räume stehen noch frei

Die Nutzung von sechs weiteren Räumen ist bisher noch unklar. Ziel sei es, so Hellmann, auch dort soziokulturelle Räume einzurichten. „Es laufen Gespräche mit Vereinen, die sich für Räume interessieren“, sagt Bürgermeister Michael Brosch. Wenn Sportkurse wie beispielsweise Zumba oder Mutter-Kind-Turnen in den Räumen der Schule stattfänden, könnte Engpässen in den Hallenbelegungen entgegengewirkt werden. „Das wäre erfreulich“, sagt er. Das Bürgerzentrum am neuen Standort war somit nur der Anfang einer neuen Nutzung des Gebäudes. Was einmal mehr zeigt: Ein Ende kann eben auch ein Anfang sein.

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