Gemeindehaus ohne Barrieren

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Über die Treppe zur Toilette. Das soll auf Dauer nicht so bleiben, hat die Gemeinde beschlossen.

Halver - Die Evangelische Kirchengemeinde Halver kommt in großen Schritten voran bei der Abtragung des Darlehens für die Sanierung des Dachs der Nicolai-Kirche.

Lag vor kurzer Zeit das Soll noch bei rund 80 000 Euro, waren es mit Stand Mitte dieser Woche genau 27 180,64 Euro, wie Heike Esken, Vorsitzende des Presbyteriums der Gemeinde, auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers mitteilt. Möglich geworden sei dies durch die Entscheidung, Überschüsse aus dem zurückliegenden Jahr zur weiteren Tilgung einzusetzen. 

Dass die Gemeinde finanziell zurzeit verhältnismäßig gut aufgestellt sei, führt Esken auf die starke Konjunktur und entsprechend höhere Einnahmen aus der Kirchensteuer zurück. Ausruhen können wird man sich allerdings darauf nicht, macht sie weiter deutlich. 

Denn die Gemeinde sei in der Pflicht, Rücklagen für die Unterhaltung ihrer Gebäude zu bilden. Dazu zählen unter anderem auch die Kindergärten. Und mit dem Abschluss der Finanzierung der großen Kirchenbaumaßnahme, in die man Eigenmittel in Höhe von 150 000 Euro stecken musste, steht das nächste große Projekt ins Haus: Dabei geht es um den weitreichenden Umbau des Gemeindezentrums, an dessen Dach in der Vergangenheit viel geflickt worden war. 

Hier wolle man mittelfristig ebenfalls Nägel mit Köpfen machen und im gleichen Zug an die barrierefreie Erreichbarkeit herangehen. Toiletten und Küche seien nur über Treppen zu erreichen. Die entsprechenden Planungen für diesen Umbau seien angelaufen. Im Gegensatz zum Kirchendach könne man an das Gemeindezentrum allerdings gelassener herangehen. „Das kann man planen. Wir haben keinen Handlungsdruck.“

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