140 Piloten rasen in 30 Karts um das Rathaus

HALVER ▪ Es ging zwar nicht ganz ohne Regen über die Bühne, doch zu einer echten Rennserie gehört nun auch ein Regenrennen. Gleichwohl machte sich spätestens am Samstag bei den Organisatoren um Dietmar Sorge und Friedhelm Selter nicht nur Erleichterung, sondern Zufriedenheit breit:

Die ungezählten Stunden und Tage der Vorbereitung für den ersten Halveraner Kart-Cup „Rund ums Rathaus“ hatten sich gelohnt. „Besonders in der letzten Woche war es richtig stressig“, erzählte Selter, nachdem Bürgermeister Dr. Bernd Eicker den Kart-Cup mit einer Deutschland-Flagge gestartet hatte. Man habe den Rundkurs um das Verwaltungsgebäude aus Genehmigungs- und Sicherheitsgründen doch „drehen“ müssen. Die mehr als 140 Piloten aus 30 Teams – darunter der 13-jährige Marvin Pohl als jüngster und der 51-jährige Bodo Hano, ebenfalls aus dem Team „Sauerland Racers“, als ältester Fahrer – fuhren nun nicht die Thomas hinunter, sondern hinauf.

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Halveraner Kart-Cup "Rund ums Rathaus"

Die Kartpiloten dürften am Samstagabend jedoch reichlich erschöpft gewesen sein, immerhin standen nach freiem Training und dem „Qualifying“ 14 Rennen an zwei Tagen auf dem Plan, die 45 Minuten oder und länger dauerten. Die letzten Karts fuhren bis in die Dunkelheit hinein. Zudem schien bei einigen der Adrenalinspiegel so hoch, dass sie gelegentlich überzogenen Ehrgeiz zeiegten.

Rein sportlich setzten sich schließlich die Mitveranstalter, das Team „Yellow Blue Boys Sauerland“, durch und siegte mit 22 Punkte Vorsprung vor den Teams „Isyko Racing“, „Lipinski“, „Rossbach-Sonnenhol“ und „ABWS“. Ein wenig mehr Applaus erhielten aber die beiden Privatteams Fanta 4 (Rang elf) und Slow in Motion (Rang 22) sowie das reine Frauenteam Gartopia (Rang 10) beim Siegerehrungs-Marathon auf der After-Race-Party. Zufrieden mit Platz 25 zeigte sich auch das Team der Halveraner SPD, hatte es doch das interne Duell gegen die FDP Halver (Rang 28) gewonnen und sich für die heftige Niederlage im Fußball revanchiert. Außerdem konnten sich die Sozialdemokraten übder ein Fäßchen freuen, das die Liberalen springen lassen müssen.

Und wie es sich für ein richtiges Rennen gehört, wurde das „Race of Champions“ von einem Unfall überschattet: Nach einem Zweikampf überschlug sich ein Kart vom Team „Aurotec“. Glücklicherweise blieb der Pilot unverletzt. Gleichwohl wurde das letzte Rennen aber abgebrochen. ▪ det/wes

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