Ein schauspielerisches Statement gegen Mobbing

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Sam Ward und Rhianna Compton vom Phoenix-Theater führten das Stück „EchoesThe Loss of Lilly“ auf. In dem Stück wurde das Thema Mobbing thematisiert. -

Halver - Besuch von den britischen Inseln bekamen rund 90 Schüler aus den Jahrgangsstufen sieben bis neun der Realschule Halver am Freitagmorgen. Zu Gast war das von Kristi-Anne Seth vor 14 Jahren gegründete „Phoenix-Theatre“ mit den beiden Schauspielern Sam Ward und Rhianna Compton. Das Schauspiel-Trio war von der Englischpädagogin Birgit Miller nach Halver eingeladen worden. Möglich gemacht hatte die Aufführung auch ein Zuschuss des Fördervereins der Realschule.

Aufmerksam lauschten die Realschüler der etwa einstündigen Darbietung des von Seth selbstgeschriebenen Stückes „Echoes - The Loss of Lilly“. In dem Theaterstück geht es um die beiden Protagonisten Brian und Lilly, die in zwei seperaten Geschichten, die verknüpft werden, Opfer von Mobbing werden. In Fall der 16-jährigen Lilly geht dies sogar soweit, dass sie sich am Ende das Leben nimmt. „Das Stück basiert auf realen Ereignissen. Es soll die jungen Leute - ob Mobbingopfer oder -Täter aufschrecken, was für Konsequenzen Mobbing haben kann“, sagte Seth über das Stück. Schulleiter Friedhelm Schröder spricht sich ebenfalls gegen Mobbing aus: „Wir engagieren uns im Schulalltag gegen Mobbing. Unsere Lehrer stehen den Schülern in solchen Fällen als Ansprechpartner immer zur Seite“, sagt Schröder. Zudem hofft der Schulleiter, dass man durch die fremdsprachigen Theateraufführungen nicht nur die Sprachkenntnisse der Schüler fördert, sondern sie auch frühzeitig für Kultur begeistern kann.

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