Mehr als 2000 Bilder

Neues Fotoprojekt: "Ist das in Halver? - Das ist in Halver"

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Reise durch Halver mit einem anderen Blickwinkel. Vieles erscheint bekannt, lässt sich aber nicht immer sicher verorten.

Halver - Der Frage folgt die Antwort auf dem Fuße. „Ist das in Halver? – Das ist in Halver!“, lautet der Name des neuen Fotoprojekts von Peter Bell.

Der langjährige Verleger des Allgemeinen Anzeigers und 2. Vorsitzende des Heimatvereins Halver nimmt in gut dreiminütigen Youtube-Videos den Betrachter mit auf eine Reise durch unsere Stadt. Drei Videos sind bereits erschienen. Monatlich will Bell die Serie fortsetzen. Gegen Jahresende ist eine Ausstellung in der Villa Wippermann geplant. 

Es ist ein anderer Blick auf Halver, den Bell mit seiner Art zu fotografieren wirft. „Ich will Bilder machen, die Linien und Formen in den Vordergrund bringen, die Ausschnitte zeigen, aber auch Bekanntes erkennen lassen.“ Genau das macht die in vergleichsweise kurzer Abfolge geschnittenen Videos so spannend. Kaum gestartet, ist man als Halveraner schon mittendrin: Kenne ich. Kenne ich nicht. Schon mal gesehen. Aber wo nur? Eine spannende Reise ist es, auf die Bell mitnimmt. 

Peter Bell.

Mehr als 2000 Bilder sind inzwischen im Rahmen des neuen Projektes entstanden. Peter Bell hat sich überwiegend für – häufig überzeichnete – Schwarz-Weiß-Aufnahmen entschieden. „Farben lenken oft von den wichtigen Elementen eines Bildes ab“, sagt der Fotograf, der seit Jahrzehnten auf Kameratechnik des deutschen Traditionsunternehmens Leica setzt. 

Freude am Fotografieren

Quasi von seinen fotografischen Kindesbeinen an schwor der Halveraner auf den Premiumhersteller aus Wetzlar, musste dann aber feststellen, dass Leica den Trend zur Digitalisierung verpasst hatte. Es folgte der Umstieg auf Canon, „aber das hat mir nie Spaß gemacht“. Mit dem Kauf einer Leica C im Jahr 2015 „ging’s wieder los“, sagt Bell. Über eine Leica T landete er beim Modell CL. Für eine Ausstellung über den Aussichtsturm vergrößerte Bell ein Foto des Halveraner Wahrzeichens auf zwei Meter: „Eine tolle Schärfe.“ Die Freude am Fotografieren war zurück.

Schwarz-Weiß wirkt besser.

Die guten Beziehungen zum Hause Leica sorgten dafür, dass kleine, aber wirkungsvolle Produktionstipps im Vergleich der bisher veröffentlichten Videos Unterschiede erkennen lassen. Das Projekt entwickelt sich weiter. Was auch in Teil drei sichtbar wird. Ein Schwerpunkt liegt hier beim Fachmarktzentrum auf dem ehemaligen Bahngelände. Spiegelungen in den Schaufensterscheiben sind ein großes Thema. Und die Ideen gehen Peter Bell so schnell nicht aus. „Ich überlege, den Titel einer der nächsten Folgen zu ändern in ‘Auch das ist Halver’“. 

Linien und Formen im Vordergrund: Auch das ist Halver.

Dann will sich Bell Halveraner Ortsteile wie Schwenke oder Ehringhausen mit seinem ganz besonderen Blick vornehmen. Die Streifzüge durch „mein Halver“, wie es Peter Bell heimatverbunden formuliert, ist indes nur ein Teil der Arbeit. Nach der erfolgreichen Motivsuche kommt die Nachbearbeitung am PC. Wie lange es dauert, bis eine weitere Folge fertiggestellt ist? – Peter Bell schmunzelt und sagt: „Zeit spielt keine Rolle.“

Die Videos „Ist das in Halver? – Das ist in Halver!“ sind im Internet zu finden. Auf der Plattform Youtube einfach den Suchbegriff „Peter Bell“ eingeben und schon erscheinen die Teile eins bis drei in der Trefferliste.

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