Paul Meurer leitet Anmeldeverfahren

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Kai Hellmann und Thomas Gehring haben gestern Paul Meurer (links) vorgestellt, der beauftragt ist, das Anmeldeverfahren für die Humboldtschule durchzuführen.

Halver - „Ich lege größten Wert auf Neutralität“, sagt Paul Meurer und betont, dass alles „nach Recht und Gesetz“ durchgeführt wird. Gemeint ist das Anmeldeverfahren für die Humboldtschule, für das der Schulleiter des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) von der Bezirksregierung beauftragt worden ist.

Von Det Ruthmann

Darüber hinaus wird er die Verwaltung bei der Errichtung der Sekundarschule so lange unterstützen, bis ein Schulleiter – die Stelle ist ausgeschrieben – gefunden worden ist.

Bevor Meurer mit Unterstützung eines Teams aus der erweiterten Leitung des AFG und von Verwaltungsmitarbeitern das Verfahren durchführt, wird er in Arnsberg am kommenden Montag eine Einweisung erhalten. Wichtig sei aber, macht Meurer deutlich, dass es vor der Anmeldung eine neutrale und sachliche Beratung für die Eltern geben wird – und dies auf neutralem Boden.

Dabei können Meurer und seine Kollegen beispielsweise auch zum Thema „G8- oder G9-Schullaufbahn“ beraten. Diese Beratungen und Anmeldungen für die Humboldtschule werden am Freitag, 30. Januar, von 10 bis 16 Uhr in den drei Halveraner Grundschulen durchgeführt. Das gilt auch für Montag, 2. Februar, wenn Paul Meurer und sein Team von 8 bis 18 Uhr die Eltern der aktuellen Viertklässler in der Grundschule „Auf dem Dorfe“, in der Lindenhofschule und in der Grundschule Oberbrügge beraten und Anmeldungen entgegen nehmen.

In der Zeit vom 3. bis zum 5. Februar wird das vorgezogene Anmeldeverfahren in Zimmer 5 des Rathauses durchgeführt und zwar in der Zeit von jeweils 15 bis 18 Uhr. Die Eltern sollten das letzte Schulzeugnis ihres Kindes, die Geburtsurkunde und den Anmeldeschein der Grundschule mitbringen.

Thomas Gehring, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, sieht eine gute Entwicklung und verwies bei der Vorstellung von Meurer auf die Kooperationsvereinbarung mit dem Gymnasium (wir berichteten), die der Schulleiter leben würde. „Wir brauchen neben dem AFG eine weitere Schule“, fügte Kai Hellmann hinzu, da mit Blick auf die Geburtenzahlen die Realschule nicht überlebensfähig sei.

Sofern die Zeiten an den fünf Tagen für die Beratungen – über die mögliche Schullaufbahn und die Abschlüsse bis hin zum Raumkonzept – nicht ausreichen sollten, besteht die Möglichkeit, das Verfahren um eine Woche zu verlängern. Spätestens danach wird sich entscheiden, ob in Halver die Humboldtschule errichtet werden kann. Das Anmeldeverfahren für das Anne-Frank-Gymnasium wird im Übrigen erst vom 18. bis zum 20. Februar, also anschließend, durchgeführt.

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